Welche Impfungen Kinder erhalten sollten

Eltern sollten regelmäßig den Impfschutz ihrer Sprösslinge überprüfen.

Wegen der besonderen Gefährdung in der frühen Kindheit sollte es das Ziel sein, die Impfungen möglichst frühzeitig durchführen zu lassen und bis zum Alter von 15 Monaten zu vollenden.

Zu den wichtigen Impfungen im Säuglings- und Kindesalter zählen die Impfungen gegen Mumps, Masern, Röteln, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus influenzae Typ b (durch den Erreger kann es zu Hirnhautentzündung kommen).

Vor dem zweiten Geburtstag sollte auch die Immunisierung gegen Windpocken abgeschlossen sein. Diese ist gerade für Kinder mit Neurodermitis wichtig. Denn wenn die Haut durch eine Neurodermitis vorgeschädigt ist, besteht noch mehr die Gefahr von Narben.

Die Anzahl der Injektionen können heute durch die verfügbaren Kombinations-Impfstoffe gering gehalten werden. Die Kosten für die Impfungen werden von der AOK übernommen. Die Vorlage der Chipkarte beim behandelnden Arzt genügt. Früherkennungsuntersuchungen für Säuglinge und Kleinkinder sind gute Möglichkeiten, den Impfstatus des Kindes überprüfen zu lassen.

Quelle: AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

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