Welterbebewegung kämpft weiter – Appell von Staatsministerin Dr. Eva Maria Stange

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich bitte die Stadt Dresden eine Lösung zu finden, die im wahrsten Sinne eine Brücke zwischen verkehrstechnischer Lösung und dem Schutz des Weltkulturerbes darstellt.“

Der Neujahrsempfang der Welterbebewegung Dresden fand gestern im übervollen Festsaal des Rathauses Dresden statt (ca. 350 Personen). Die Welterbebewegung bekräftigte, dass sie sich auch in diesem Jahr weiter aktiv für den Erhalt des Welterbes in Dresden einsetzen wird.

Dresden ist nach wie vor in der Lage den Welterbetitel – bei entsprechendem politischen Willen – zu erhalten. Das Grußwort von Frau Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange stieß auf große Zustimmung im Saal.

In diesem Grußwort bietet Frau Stange Frau OB Orosz aktiv ihre Hilfe zur Lösung des Problems an.
Auszug: „Ich bitte die Landeshauptstadt Dresden eindringlich, der UNESCO zum morgen anstehenden Berichtstermin ein ernsthaftes und deutliches Zeichen der Gesprächsbereitschaft zu geben. Ich bitte die Stadt Dresden eine Lösung zu finden, die im wahrsten Sinne eine Brücke zwischen verkehrstechnischer Lösung und dem Schutz des Weltkulturerbes darstellt. Ein Kompromiss, der beide Aspekte zufriedenstellend verbinden kann, ist nach wie vor möglich.

Dies umso mehr, als der Bund sich mit seinem speziellen Förderprogramm für deutsche UNESCO-Stätten i. H. v. 150,0 Mio. € eindeutig zu seiner Verantwortung in dieser auch außenkulturpolitischen Frage bekennt. Es ist das intensive Gespräch mit dem Bund zu führen, diese finanzielle Offerte für eine Welterbe verträgliche Lösung zu nutzen. Der Oberbürgermeisterin Frau Orosz biete ich dabei meine Unterstützung als Präsidentin des DNK an.“ausführlich im Anhang

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