„Weltoffenes Sachsen“: Fördermittel erneut erhöht

Die Sächsische Staatsregierung unterstützt auch weiterhin das Engagement zur Stärkung der Demokratie in Sachsen und zeigt damit Flagge gegen Extremismus. Die Haushaltsmittel für das Programm wurden auf 3 Millionen Euro erhöht. +++

Bereits zum neunten Mal werden Projekte, die zur Stärkung der demokratischen Kultur beitragen, unterstützt. Im Rahmen der Förderperiode 2013 wurden insgesamt 162 Anträge auf Förderung mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ eingereicht. Die Antragssumme überstieg mit 5,8 Mio. Euro erneut die zur Verfügung stehenden Mittel. Die Haushaltsmittel für das Programm wurden für den für den laufenden Doppelhaushalt auf drei Millionen Euro erhöht.

Innenminister Markus Ulbig: „Das Engagement für Demokratie und unsere gemeinsamen Werte ist in Sachsen sehr groß. Dabei ist besonders die ehrenamtliche Arbeit hervorzuheben. Mit dem Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen‘ leisten wir dafür eine wichtige Unterstützung.“
Die Anträge wurden schnellstmöglich bezüglich ihrer Förderfähigkeit geprüft, so dass bereits Mitte Februar 2013 die ersten Zuwendungsbescheide an die Antragsteller ausgereicht werden konnten, so früh wie noch nie. Eine Übersicht der im Jahr 2013 geförderten Projekte wird wie gewohnt zeitnah und sukzessive auf www.lpr.sachsen.de zur Einsicht eingestellt.

Um dem Engagement für Demokratie auch über Ländergrenzen hinweg Ausdruck zu verleihen, findet heute ein bundesweiter  Aktionstag „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ statt. In diesem Zusammenhang finden heute auch in Sachsen zahlreiche Aktionen statt.
Die Arbeit für Demokratie wird neben dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ auch vom Bund unterstütz. Ein prominentes Beispiel ist die Jugendfeuerwehr Sachsen mit dem Projekt: Handeln bevor es brennt. Eine Feuerwehr rückt normalerweise dann aus, wenn die Flammen schon hochschlagen. Doch in Bezug auf Extremismustendenzen will die Jugendfeuerwehr Sachsen vorsorgen. Ihr Projekt soll vor allem beim Nachwuchs demokratische Werte verankern – und damit verhindern, dass Jugendliche in die extremistische Szene abrutschen. Dazu baut der Landesfeuerwehrverband Sachsen e.V. einen Pool von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf, die bei Konflikten beraten und immer dann tätig werden, wenn sich in den Jugendfeuerwehren extremistische Tendenzen bemerkbar machen. Aus- und Weiterbildungen stellen sicher, dass die Konfliktberater/-innen ihre Aufgaben kompetent wahrnehmen können.

Quelle: SMI – Sächsisches Staatsministerium des Innern