Weltspartag am 29. Oktober – Hälfte der Sachsen haben Bausparvertrag

Ein wesentlicher Teil des Sparens ist das Bausparen: Fast jeder zweite Privathaushalt in Sachsen (47 Prozent) verfügte im Januar 2008 über Bausparguthaben. 18 Prozent des durchschnittlichen Bruttogeldvermögens je Haushalt (34.000 Euro) waren in Bausparverträgen angelegt.

Die Höhe des durchschnittlichen Bausparguthabens betrug in Sachsen 6.100 Euro und damit 800 Euro mehr als 2003. Abhängig von der sozialen Stellung des Haupteinkommensbeziehers war das Bausparguthaben unterschiedlich ausgeprägt: Haushalte von Rentnern hatten durchschnittlich 5.300 Euro Bausparguthaben, Haushalte von Angestellten 6.000 Euro, Haushalte von Arbeitern 6.400 Euro, Haushalte von Selbstständigen 7.800 Euro und Beamtenhaushalte 10.600 Euro.

Die Höhe des Bausparguthabens wurde auch deutlich durch die Haushaltsgröße und die Wohnverhältnisse bestimmt: So hatten Einpersonenhaushalte ein Bausparguthaben von 3.900 Euro (2003: 2.800 Euro), hingegen Vierpersonenhaushalte von 10.200 Euro (2003: 7.600 Euro). Haushalte in Wohneigentum hatten mit 7.900 Euro ein wesentlich höheres Bausparguthaben als Haushalte in Mietwohnungen mit 4.600 Euro.

Die Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008, die bundesweit aller fünf Jahre erhoben wird. Die Werte beziehen sich auf Haushalte, die Angaben zur Höhe des durchschnittlichen Bruttogeldvermögens und zur Höhe des Bausparguthabens gemacht haben.

Der Weltspartag wird in Deutschland jährlich am letzten Arbeitstag vor dem 31. Oktober begangen. Dieser Tag wurde auf dem internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 beschlossen, um den Gedanken des Sparens und die Bedeutung für die Volkswirtschaft und den Einzelnen im Bewusstsein zu halten.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen