Weniger Arbeitslose in Sachsen

Im zweiten Quartal des Jahres 2013 stieg die Zahl der Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz im Freistaat Sachsen hatten, erneut an und zwar gegenüber dem Jahr 2012 um 0,4 Prozent bzw. reichlich 7 000 Personen. +++

Damit konnte seit Beginn des Jahres 2010 in allen Quartalen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr ein Zuwachs an Erwerbstätigen festgestellt werden. Hauptsächlich erhöhte sich dabei die Zahl der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte. Der Dienstleistungsbereich trug mit dem höchsten Zuwachs maßgeblich zur aktuellen Entwicklung der Erwerbstätigkeit bei. Hier verzeichneten speziell die Bereiche Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation einen Zuwachs um 1,0 Prozent bzw. Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit um 0,8 Prozent. Die Erwerbstätigenzahl im Verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich gegenüber dem Jahr 2012 jedoch nur um 0,2 Prozent. Einen Rückgang verzeichnete dagegen der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 1,7 Prozent.

Im Jahr 2012 hatten 1,978 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsplatz in Sachsen. Das entspricht dem höchsten Jahresdurchschnittswert seit dem Jahr 2000. Gegenüber 2011 war das ein Zugang um 0,8 Prozent bzw. fast 15 000 Personen. Über 10 Prozent aller Erwerbstätigen gingen 2012 einer marginalen Beschäftigung nach, d. h., sie gehörten zu den geringfügig Beschäftigten oder waren in so genannten Ein-Euro-Jobs tätig. Das waren 2,9 Prozent weniger als 2011. Gewinne an Erwerbstätigen verzeichneten besonders das Gesundheits- und Sozialwesen (3,4 Prozent) sowie das Verarbeitende Gewerbe (2,3 Prozent). Im Gegensatz dazu entwickelte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Bereich Erziehung und Unterricht um 2,6 Prozent rückläufig.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen