Weniger Arbeitslose und stabile Beschäftigung in Sachsen

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen wird in diesem Jahr leicht sinken. Dies geht aus der heute veröffentlichten Regionalprognose vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. +++

Im Jahresdurchschnitt könnte die Zahl der Arbeitslosen mit 203.500 um rund 4.300 Frauen und Männer niedriger liegen als im Jahr 2012. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hingegen, könnte auf 1.455.600 steigen.   „Der sächsische Arbeitsmarkt entwickelt sich seit einigen Jahren positiv. Die Beschäftigung erreichte in 2012 den höchsten Stand seit zehn Jahren, die Arbeitslosigkeit den niedrigsten seit der Einführung der Statistik im Jahr 1991 und auch das gemeldete Stellenangebot blieb relativ stabil. Rückblickend eine gute Entwicklung“, sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).   Das IAB prognostiziert für Sachsen im Jahresdurchschnitt 2013 eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Bei einem prognostizierten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent wird die Beschäftigung im Freistaat voraussichtlich leicht, um 0,2 Prozent oder 2.700, steigen. Damit würden durchschnittlich etwa 1.455.600 Frauen und Männer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen.   Für die Arbeitslosigkeit gehen die Forscher des IAB in ihrer Regionalprognose von einem leichten Rückgang in Sachsen auf im Jahresdurchschnitt rund 203.500 aus. Dies entspräche einer Veränderung zu 2012 um 2,1 Prozent oder 4.300 Personen.   „Die Prognose des IAB sagt aus, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre mit einer stabilen Beschäftigung und einer rückläufigen Arbeitslosigkeit in der Tendenz fortsetzt. Der sächsische Arbeitsmarkt zeigt sich also weiter robust. Diese Situation nutzen wir weiter, um Frauen und Männer aus der Arbeitslosigkeit in Arbeit zu bringen“, so Cordt weiter.   Um den Fachkräftebedarf der Firmen decken zu können, setzen die Arbeitsagenturen und gemeinsamen Jobcenter weiterhin auf Qualifizierung.  Arbeitslose Frauen und Männer werden gezielt auf die Möglichkeiten des Erwerbs eines Ausbildungsabschlusses angesprochen und konkrete Realisierungsmöglichkeiten besprochen. Selbstverständlich leisten Agenturen und gemeinsame Jobcenter auch umfangreiche finanzielle Unterstützung, falls sich die arbeitslosen Menschen für eine Qualifizierung entscheiden.

Quelle: Arbeitsagentur