Weniger Asylbewerber

Die Zahl der Asylbewerber in Sachsen geht deutlich nach unten.

Nach Aussage des Regierungspräsidiums Chemnitz sank deren Zahl im ersten Halbjahr 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Drittel. So stellten von Januar bis Juni im Erstaufnahmeheim Chemnitz rund 1.150 Menschen einen Asylantrag. In erster Linie waren das Vietnamesen, Türken, Algerier und Serben. Den Angaben zufolge ist allerdings die Zahl der Russen, die Asyl in Chemnitz beantragten, auffallend hoch. 925 Menschen wurden im gleichen Zeitraum zurück in ihre Heimat geschickt, weil deren Antrag im vergangenen Jahr abgelehnt wurde.