Weniger Inobhutnahmen von Kindern in Sachsen

Kamenz/Sachsen - In Sachsen sind im vergangenen Jahr mehr als 2.500 Kinder und Jugendliche in die Obhut von Jugendämtern gekommen. Das waren etwa 11 Prozent weniger als im Jahr davor. Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit.

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Rein rechnerisch waren das sieben Kinder pro Tag. 22 Prozent der Maßnahmen betraf die 16 bis 18-Jährigen. Wiederum 13 Prozent der Schutzmaßnahmen geschahen auf Wunsch des Kindes. 77 Prozent veranlassten die Behörden. Gründe dafür, dass die Kinder aus den Familien geholt wurden, waren Überforderung der Eltern, Beziehungsprobleme und Anzeichen von Vernachlässigung.