Weniger Krankenhausfälle in dritter Welle

Sachsen- Auch in der dritten Corona-Welle bewegte sich die Zahl der Notfälle in sächsischen Krankenhäusern unter dem Vorkrisenniveau. Der Rückgang der Fallzahlen fiel aber weniger stark aus als in den vorherigen Wellen.

Das geht aus einer Analyse des Wissenschaftlichen Institutes der Ortskrankenkassen sowie der AOK PLUS hervor. So ist die Zahl der in den Krankenhäusern behandelten Patienten mit Herzinfarkt während der dritten Welle um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 gesunken. Auch die Zahl der stationär versorgten Schlaganfälle ist in vergleichbarer Höhe zurückgegangen. Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS, appelliert, bei Notfallsymptomen auch während der Pandemie einen Arzt aufzusuchen oder den Notruf zu wählen.