Weniger neue Fälle am Bundesverwaltungsgericht

Leipzig - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im vergangenen Jahr weniger Verfahrenseingänge gehabt als noch 2017. Insgesamt lag die Zahl bei 1344. Gegenüber 2017 ist das ein Rückgang um knapp 8 Prozent.

Das ging am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahreszahlen für 2018 hervor. Verteilt über die vergangenen Jahre ist die Zahl jedoch recht konstant geblieben. Präsident des Bundesverwaltungsgerichts Klaus Rennert, wünscht sich dennoch eine kleine Verstärkung des "Richterteams".

 

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Mehr bearbeitete Fälle als noch 2017

Auch wenn die Zahl der Eingänge gesunken ist, konnten rund 2,4 % mehr Verfahren erledigt werden. Gegenüber 2017 ist das eine Steigerung auf 1441 Fälle. Eines der größten Verfahren des vergangenen Jahres war das Dieselfahrverbot.

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Weiter gesenkt werden konnte zum Jahresende auch die Zahl der anhängigen Verfahren. Diese erreicht erstmals wieder eine Zahl unterhalb der Marke von 2014 und lag bei 685 Fällen.  Die durchschnittliche Dauer der Verfahren lag bei 11 Monaten und 12 Tagen.

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Ein Besuch des Bundesverfassungsgerichts lohnt sich

Im Jahr 2018 kamen knapp 17000 Besucher in das Gerichtsgebäude. Für die rund 47 Besucher pro Tag bietet das Bundesverwaltungsgericht Führungen, Besichtigungen sowie auch verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte.