Weniger Verletzte aber mehr Verkehrstote in Dresden

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Dresden ist im vergangenen Jahr mit 14.000 etwa gleichgeblieben. Zwar gab es im Vergleich zum Vorjahr weniger Verletzte, allerdings kamen mehr Menschen im Dresdner Straßenverkehr ums Leben. 11 verunglückten tödlich.

Ein besonders tragischer Unfall ereignete sich im Mai 2015, als ein 13-jähriger Radfahrer auf der Königsbrücker Landstraße beim Zusammenstoß mit einem Laster ums Leben kam. Der Junge war das einzige Kind, das im vergangenen Jahren bei Verkehrsunfällen in Dresden starb.

Die häufigsten Ursachen für Unfälle waren Vorfahrtsfehler, gefolgt von Geschwindigkeitsübertretungen sowie zu geringem Abstand.

Auf den Bundesautobahnen rund um Dresden ereigneten sich im vergangenen Jahr mehr Verkehrsunfälle als zuvor. Oftmals entstand dabei vor allem Sachschaden. Die Polizei führt diese Entwicklung auf die vielen Baustellen zurück.

Die Fahrradgruppe der Dresdner Polizei ahndete rund 5000 Verstöße. Die Beamten sind mittlerweile seit sechs Jahren per Rad im Einsatz.

Das Absichern der zahlreichen Demonstrationen wirkt sich auch auf die Sicherheit im Straßenverkehr aus, teilte die Dresdner Polizei mit. Dadurch fehlen Beamte, um mehr Verkehrskontrollen durchzuführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit wieder zu verstärken.