Werben auf sächsisch: Aufmerksamkeit gewinnen auf die individuelle Art

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Jedes Unternehmen braucht ein maßgeschneidertes Werbekonzept, vom Firmenauftritt bis hin zum kleinen Give-away. Damit die Strategie einheitlich ist, lohnt sich eine detaillierte Planung. So ist auch die einheitliche und originelle Werbung für Sachsen entstanden.

Wie Werbegeschenke funktionieren

Mit Marketing macht ein Unternehmen die Zielgruppe auf sich aufmerksam und rückt sich in ein gutes Licht. Darum ist es wichtig, auch bei der Auswahl der kleinen Werbegeschenke auf eine gewisse Logik zu setzen. Nur so entsteht ein unverwechselbarer Eindruck, der den Kunden ein positives Bild vermittelt. Das gilt sowohl für den bereits vorhandenen Kundenstamm als auch bei den Neukunden und Partnern, die man mit den Werbegeschenken überrascht.

Selbst kleine Unternehmen setzen Werbemittel ein, um Pluspunkte zu sammeln. Bei einer Veranstaltung oder bei einer Messeteilnahme wird mit diesen Werbegeschenken das Team-Gefühl der Mitarbeiter verstärkt, gleichzeitig bleibt die Firma auch bei den Kunden in sehr guter Erinnerung. Das positive Gefühl wird auf die Spitze getrieben, wenn es sich um pfiffige und sogar nützliche Give-aways handelt, die täglich oder zumindest relativ oft eingesetzt werden.

Einerseits geht es bei den Werbegeschenken um die Erhöhung des Bekanntheitsgrads, andererseits sollen sie die Kunden an die Firma binden. So entsteht ein fester Zusammenhalt, denn die spezielle Optik der Give-aways fällt auf, vor allem wenn sie von dem Firmenlogo geziert werden. Anders als bei Werbemitteln wie Prospekten und Flyern steht bei diesen kleinen Geschenken nicht das Produkt des Unternehmens im Vordergrund, sondern der Nutzen für die Anwender. Genau das macht diese Kleinigkeiten so beliebt: Sie gehen über die eigentliche Firmenpräsentation hinaus und sind ganz darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.

Nicht umsonst sind die folgenden Werbeartikel besonders beliebt:

-Kugelschreiber und anderen Stifte,

-Flaschenöffner, Korkenzieher,

-Handtücher und andere Textilien,

-Taschen,

-Messer,

-USB-Sticks,

-Notizbücher und Kalender.

All diese Werbegeschenke haben einen praktischen Wert und bewähren sich deshalb im alltäglichen Leben. So haben die Benutzer gewissermaßen immer die Erinnerung an den letzten Messebesuch bei sich. Der Name der Firma behält seine starke Präsenz auch noch nach mehreren Wochen. Dadurch fühlt sich der Kunde dem Unternehmen verbunden, zudem transportiert er diese positive Botschaft auch in seinem Umfeld weiter.

Werbung für eine Region: Wie geht das?

Der Freistaat Sachsen setzt nicht auf Give-aways, um sich den Bewohnern und Gästen von der Schokoladenseite zu zeigen. Stattdessen arbeitet man hier mit individuellen Spots, die im Kino, im Fernsehen und im Internet gezeigt werden. Auch großformatige Plakataktionen zeigen die eindrucksvolle Natur und die traditionsreichen Städte in Sachsen. Die Marketingkampagne schürt das Interesse und soll mehr Besucher in die spannende Region locken.

Dabei setzen die Werbespezialisten auf ein originelles und zugleich bodenständiges Konzept und bleibt dabei ganz im Stil der Sachsen. Auf dieser Basis wirkt die Werbung pfiffig aber nicht abgehoben. Ein gewisser Humor darf natürlich nicht fehlen, schließlich ist man in dieser Region nicht so stur, wie vielleicht in anderen deutschen Bundesländern vermutet wird. Über sich selbst lachen können, selbstbewusst sein und trotzdem manchmal Zurückhaltung zeigen, auf die leise Art Ausrufezeichen setzen, das gehört zu der typisch sächsischen Vorgehensweise.

Dirk Popp, der die Werbeagentur KetchumPleon leitet, ist sich der unverwechselbaren Charakterzüge bewusst, die in den Slogans widergespiegelt werden. Diese beziehen sich auf die beeindruckenden Naturlandschaften in Sachsen, auf den Innovationsgeist der Wirtschaftsunternehmen, auf die kulturellen Institutionen und auf die Bildungseinrichtungen. Alle Gebiete werden so abgedeckt, um die verschiedenen Interessen der Sachsen und ihrer Gäste zufriedenzustellen. Bei der Vielfalt der hier möglichen Aktivitäten findet also jeder das Richtige für sich selbst.

„So geht Sächsisch“ ist der Name des Werbefilms, der ganz ohne gesprochene Worte auskommt. Genau darauf nimmt das halbminütige Video mit einem Schriftzug zum Ende noch einmal Bezug.

Filme, Plakate, Werbegeschenke, Broschüren – welche Marketingstrategie ist die richtige?

Wer sich ein Werbekonzept überlegt, der sollte genau darüber nachdenken, was er vermitteln möchte. Bei Sachsen geht es ganz klar darum, die Attraktionen zu präsentieren und die Vorteile der hiesigen Standorte aufzuzeigen. Touristen und Wirtschaftsunternehmen sollen angezogen werden, insgesamt sollen die schönen Seiten herausgestellt werden, um die Schönheit von Sachsen in den Mittelpunkt zu rücken. Ein solcher Film funktioniert durch seine virtuelle Reise so gut: Er bringt den Zuschauern das Bundesland sehr viel näher und zeigt dabei auch die Kontraste, die hier zu finden sind.

Plakate setzen ebenfalls auf eine starke Visualisierung. Sie sind sozusagen eine Art Türöffner und wecken das Interesse der Betrachter. Was die Menschen sehen, das möchten sie oft näher kennenlernen. Der erste Schritt ist hier schneller getan als wenn man ein Prospekt mit viel Text in die Hand gedrückt bekommt.

Werbegeschenke sind etwas subtiler: Sie fordern die Messebesucher oder Kunden nicht zum direkten Hinsehen auf, sondern sie funktionieren sozusagen erst im Nachhinein. Im ersten Augenblick freut man sich einfach darüber, einen Stift oder einen USB-Stick zu erhalten. Wenn man dieses Give-away bald darauf benutzt, dann sieht man noch einmal genauer hin. Die Erinnerung an das Unternehmen wird wach, sodass eine zunächst noch unterschwellige Beziehung entsteht.

Firmenprospekte führen die Kunden tiefer ins Thema hinein und beginnen häufig mit plakativen Bildern. Diese sollen die Neugier schüren und den Einstieg fördern. Bei den informativen und manchmal auch ins Detail gehenden Texten einer solchen Broschüre kommt es auf eine ausgewogene Balance an: Die Beschreibungen dürfen die Aufmerksamkeitsspanne der Leser nicht überfordern, aber auch nicht zu oberflächlich sein. Im Allgemeinen eignen sich solche Prospekte für Partner, Fachbesucher einer Messe und für Bestandskunden. Neukunden spricht man hingegen eher mit etwas stärkeren visuellen Reizen an und gibt ihnen erst später die detaillierten Firmenpräsentationen und Leistungsbroschüren in die Hand.

Unverwechselbarkeit und Erinnerungswert

Werbeartikel mit einem aufgedruckten oder eingeprägten Logo oder Firmenslogan lassen keine Fragen offen, woher sie stammen. Auf einen Blick erkennt man den Schriftzug oder die Grafik. Auch die Kollegen und Verwandten wissen etwas mit dem Firmennamen anzufangen und möchten womöglich auch so ein Give-away haben. Das macht die Werbegeschenke zu begehrten Stücken: Für die Unternehmen lohnt es sich also, gleich eine große Auflage zu bestellen.
Um das Potenzial entfalten zu können, müssen Verwechslungen ausgeschlossen werden. Außerdem geht es bei der Auswahl der Werbegeschenke und bei ihrer Gestaltung um den Erinnerungswert. Je auffälliger die Präsente sind, umso größer ist der Wiedererkennungsgrad. Dieser hängt jedoch auch von der Häufigkeit der Benutzung ab. Ein bunter Stift kommt täglich zum Einsatz, sodass man ihn ständig vor sich hat und somit den indirekten Kontakt zum Unternehmen nicht verliert. Ein Korkenzieher wird vielleicht einmal in der Woche benutzt, was immer noch für eine gute Bindung sorgt. Bei einer Einkaufstasche zum Falten oder bei einem Regenschirm ist der Erinnerungswert ebenfalls gegeben. Notizbuch, Anspitzer oder Gästehandtuch: Nicht in jedem Haushalt werden solche Dinge benutzt, sodass sich hier nicht eindeutig sagen lässt, ob sie sich auf die Kundenbindung auswirken.

Der Erinnerungswert hängt somit eng mit der Nützlichkeit zusammen. In Kombination mit einer originellen Optik sind also die alltäglichen Gebrauchsgegenstände als Werbegeschenke besonders sinnvoll. Natürlich muss hier auch die Haltbarkeit stimmen, denn sonst landet der Kugelschreiber oder Notizblock bald im Abfall. Ein Blick auf die Umweltverträglichkeit lohnt sich ebenfalls, denn immer mehr Menschen achten darauf, Fairtrade-Artikel zu verwenden. Eine solche Qualität macht die Werbegeschenke noch sympathischer.

Die typischen Fragen zu Werbegeschenken befassen sich neben der Nützlichkeit und Kreativität damit, welche Möglichkeiten man bei dem Design hat und wie gut die jeweiligen Artikel zum Corporate Identity Konzept passen. Auch das ist unbedingt zu berücksichtigen.

Individuelles Marketing

Immer wieder steht bei der Werbung der individuelle Anspruch im Fokus. Dieser orientiert sich einerseits an dem Interesse der Werbenden – also zum Beispiel am Freistatt Sachsen – andererseits an dem Nutzen für die Zielgruppe. Der Verbraucher weiß vielleicht manchmal gar nicht, was er sich wünscht, und freut sich dann doppelt, wenn er es bekommt. Für die Werbespezialisten geht es darum, die richtige Lösung für beide Seiten zu finden und sie dann auch zu realisieren. Genau das ist mit dem Werbefilm von Sachsen rundum gelungen.