Wettbewerb „Spielen macht Schule“ gestartet

Spielend zum Lernerfolg: Die sächsischen Grund- und Förderschulen können sich jetzt bewerben für eine kostenlose Spieleausstattung. Thema: Konzept zur Ausstattung eines Spielzimmers. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai. +++

Die sächsischen Grund- und Förderschulen können bis zum 17. Mai 2013 am Wettbewerb „Spielen macht Schule“ teilnehmen. Zu gewinnen gibt es kostenlose Gesellschafts-, Outdoor- oder Wissensspielen von Monopoly, Tabu, Twister bis hin zu Uno, Jenga und verschiedenen Experimentierkästen. Interessierte Schulen können sich mit einem pädagogischen Konzept zur Ausstattung eines Spielzimmers bewerben. Möglichst kreativ sollten die Fragen wie „Was soll gespielt werden?“ und „Wie wird das Spielen in den Unterricht eingebaut?“ beantwortet werden. Bereits in den letzten drei Jahren haben 66 sächsische Schulen ihre selbst ausgewählte Spielesammlung erhalten.

„Beim Spielen wird der Weg fürs schulische Lernen geebnet. Es ist daher wichtig, dass gerade im Zeitalter von Fernsehen, Computer und Smartphone das gemeinsame Spielen wieder mehr in den Fokus gerückt wird“, so Kultusministerin Brunhild Kurth zum Ziel der Initiative. Mit den Bewegungs-, Familien-, Brett- und Würfelspielen sollen die Kinder in der Grundschule ihren Wortschatz erweitern, das sinnverstehende Lesen üben und einen fairen Umgang mit Konkurrenzsituationen trainieren. „Spielen und Lernen schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, das Spielen ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Grundschule und sollte auch in der Familie einen festen Platz finden“, betonte Kurth. Im sächsischen Lehrplan ist das Spielen verankert. So wird zum Beispiel im Deutschunterricht für die Klassen 1 und 2 Scrabble, Memory oder auch das Wörterpuzzle als Anregung zum Üben von Wörtern gegeben. Für den Umgang mit Zahlen bis 100 werden Würfel-, Karten- und Brettspiele empfohlen.

Im Jahr 2007 haben das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) und der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ die Initiative „Spielen macht Schule“ gegründet. Rund 985 Grundschulen in den 16 Bundesländern haben bisher ein Spielzimmer gewonnen. Der Wert einer Spielzimmerausstattung beträgt je nach Schulkonzept zwischen 1.500 bis 5.000 Euro. Die eingesetzten Spiele wurden vorab vom ZNL-Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen auf ihren pädagogischen Wert geprüft.

Aktuelle Informationen, die Wettbewerbsunterlagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

Quelle: SMK – Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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