Wetter: 20-Grad-Marke bis in den Mai hinein nicht in Sicht!

Der Frühling ist erstmal aus Deutschland und weiten Teilen Europas verschwunden.

Die 20 Grad findet man erst wieder im südlichen Spanien und in Teilen Portugals, sonst sind die Werte deutlich in den Keller gerutscht und teilweise werden selbst am Tag kaum 5 Grad erreicht.

„In der kommenden Nacht erreicht Deutschland mit Tief Uta ein neuer Schwall kalter Polarluft und nicht genug, dazu wird es auch noch recht windig bis stürmisch. In der Nacht kann dann sogar in vielen Landesteilen bis in die Niederungen Schnee fallen. Daher müssen wir uns am Dienstagmorgen im Berufsverkehr hier und da auf eine weiße Überraschung einstellen. Ab 400 m können dabei 5 bis 10 cm Neuschnee zusammenkommen“ warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So schnell kehren die frühlingshaften Temperaturen auch erstmal nicht nach Deutschland zurück. Die aktuelle Prognose zeigt: Bis in den Mai hinein bleibt es für die Jahreszeit unterkühlt. Die Werte robben sich stellenweise mal an die 15-Grad-Marke heran. Das war es dann aber auch schon und zudem bleibt es weiterhin wechselhaft.

Nachfolgend die kommenden Tagen im Detail:

Montag: 6 bis 11 Grad, erst Schneeregenschauer, später aus Westen Niederschläge, in der Nacht zum Dienstag in der Mitte und im Südwesten bis in die Täler Schneefall
Dienstag: 4 bis 10 Grad, Schneeregen- und Schneeschauer
Mittwoch: 4 bis 10 Grad, wechselhaft und immer wieder Regen- und Schneeregenschauer
Donnerstag: 5 bis 13 Grad, Wechsel aus Sonne, Wolken und Schauern
Freitag: 8 bis 14 Grad, viele Wolken, immer wieder Schauer
Samstag: 10 bis 15 Grad, aus Westen Wolken und Schauer
Sonntag (1. Mai): 8 bis 16 Grad, viele Wolken und von West nach Oste durchziehender Regen
Montag: 10 bis 16 Grad, bedeckt und teils kräftiger Regen
Dienstag: 6 bis 14 Grad, Schauer, zwischendurch mal kurze Zeit Sonne
Mittwoch: 7 bis 15 Grad, viele Wolken und immer wieder Regen

„Bis in den Mai hinein ist keine Wetterberuhigung in Sicht. Es bleibt in diesem Frühling dabei: ein stabiles Schönwetterhoch kann und will sich einfach nicht etablieren. Es geht wechselhaft und zeitweise sehr nass weiter. Von einem Wonnemonat kann in den ersten Maitagen überhaupt keine Rede sein und der Trend bis Mitte Mai verheißt ebenfalls nichts Gutes. Die Wetterlage will sich einfach nicht ändern. Es bleibt wechselhaft und meist unterkühlt“ so Wetterexperte Jung.

Der Mai scheint genau das zu machen, was der US-Langfristtrend der Wetterbehörde NOAA bereits im Februar angekündigt hatte: er wird wechselhaft und unterkühlt ausfallen. Unterm Strich war das bisher ein sehr unterkühltes Frühjahr und kein Vergleich zu den vergangenen Jahren in denen entweder der März oder der April bereits extrem sonnig und warm ausgefallen sind. Dieses Jahr scheint das alles anders zu sein…