Wetter: Am Sonntag Sturm und frühlingshafte Temperaturen

Am Mittwochmorgen wurden lokal bis zu minus 8 Grad gemessen.

Direkt über dem Erdboden, in 5 cm Höhe, wurden in Aachen sogar satte minus 15 Grad gemessen. Dazu sind im Südosten Wolken aufgezogen, die bringen zwischen Bayerischem Wald und Erzgebirge Schneeflocken. Die Schneefälle breiten sich weiter nach Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen aus. Viel kommt allerdings nicht vom Himmel, oftmals fällt auch nur Schneeregen oder Regen, denn am Tag klettern die Temperaturen über die 0-Grad-Marke. Der Westen darf sich heute nochmal über viel Sonnenschein freuen. Bereits gestern gab es im Rheinland bis zu 10 Sonnenstunden und damit mehr als im bisherigen gesamten Februar – Hoch Friedhelm sei Dank!

„Der Sonntag wird wohl ein recht spannender Wettertag werden: im Süden scheint anfangs vielfach die Sonne, dort können bis zu 16 Grad erreicht werden. In der Mitte und im Norden ziehen teils kräftige Regenfälle durch, auch dort wird es mit 11 bis 14 Grad recht mild, aber es gibt auch viel Wind. Selbst in tiefen Lagen sind Sturmböen, lokal vielleicht sogar schwere Sturmböen über 90 km/h möglich. Beobachten Sie in den kommenden Tagen unbedingt die Wettervorhersage“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen:

Donnerstag: 2 bis 9 Grad, überwiegend trocken, zeitweise sehr freundlich
Freitag: 4 bis 9 Grad, im Süden stellenweise Schneeregen oder Regen, sonst viele Wolken, aber trocken
Samstag: 5 bis 11 Grad, im Norden Regen und immer mehr Wind, zeitweise stürmisch, sonst stellenweise auch mal etwas Sonnenschein
Sonntag: Frühlingserwachen im Süden, dort werden lokal bis zu 16 Grad erreicht und zeitweise scheint die Sonne, dagegen viel Regen und Sturm im Norden und in der Mitte, aber auch dort mit 11 bis 14 Grad für die Jahreszeit viel zu mild
Montag: 4 bis 9 Grad und Schmuddelwetter, immer wieder Schauer
Dienstag: 4 bis 9 Grad, das Schauerwetter dauert an, windig
Mittwoch: 6 bis 12 Grad, aus Westen neue Regenwolken, stürmisch

Der Hochwinter dürfte damit endgültig durch sein. In wenigen Tagen endet der Februar und damit auch der meteorologische Winter. Bis Monatsende sind dann keine winterlichen Eskapaden mehr zu erwarten. In der letzten Februarwoche bleibt es durchweg wechselhaft, windig bis stürmisch und nass.

„Der Atlantik lebt wieder auf und bringt uns bestes Westwindwetter. Da haben Frost, Eis und Schnee keine Chance“ so Wetterexperte Jung.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar