Wetter: Frühlingsschub am Wochenende

Wie bereits am Montag besprochen, ist weiterhin kein Winterwetter in Sicht. Ganz im Gegenteil: Mit einem starken bis stürmischen Wind weht besonders dem Westen und Südwesten am kommenden Wochenende erneut ein Hauch von Frühling um die Nase.

„Die Temperaturen klettern dort am Samstag im Tagesverlauf auf bis zu 16 Grad, örtlich sogar noch etwas darüber“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Sonst werden 5 bis 10 Grad erreicht.

Doch schon am Sonntag ist es mit dem extrem milden Wetter schon wieder vorbei, dann werden maximal noch 5 bis 11 Grad erwartet – für die aktuelle Jahreszeit ist das immer noch zu mild!

VOR EINEM JAHR WINTERWETTER IN DEUTSCHLAND

Heute vor einem Jahr herrscht in Deutschland Väterchen Frost. Die Tageshöchstwerte lagen am 11. Februar 2013 zwischen minus 5 und plus 1 Grad am Rhein.

Die Frühwerte lagen an diesem Morgen sogar teilweise bei unter minus 20 Grad. In Oberstdorf wurden an diesem Morgen direkt über dem Erdboden sogar minus 26 Grad gemessen.

Dazu gab es ein Gemisch aus Sonne und Wolken und im Südwesten fiel zeitweise etwas Schnee und in vielen Regionen lag sogar im Flachland eine geschlossene Schneedecke.

Davon sind wir heute und in den kommenden 10 bis 14 Tage weiterhin weit entfernt.

Der meteorologische Winter 2013/2014 (Monate Dezember, Januar und Februar) wird sehr wahrscheinlich ohne ein deutschlandweites Winterereignis zu Ende gehen. „Aber derzeit kann man nicht ausschließen, dass uns der Winter nicht doch noch im März eiskalt erwischen könnte“ so Wetterexperte Jung.

DEUTSCHLAND SPART DIESEN WINTER MILLIONEN EURO EIN

So schmerzlich nach den vergangenen fünf normalen bis zu kalten Winter es auch für die Winterfreunde sein muss weiter auf Eis und Schnee zu verzichten, so erfreulich dürfte das Einsparpotential in diesem extrem milden Winter sein.

Die Kosten der Kommunen für den Winterdienst sind so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Es wurde vergleichsweise wenige Winterdiensteinsätze gefahren, deutlich weniger Material und Manpower wurde benötig.

Auch die Heizkosten dürften diesen Winter geringer als in den vergangenen Jahren ausfallen, wenn die Einsparungen durch den milden Winter nicht gerade durch deftige Preiserhöhungen wieder wettgemacht werden. Auch der öffentliche Verkehr darf sich freuen: keine winterlichen Behinderungen im Bahn- und Flugverkehr, auch das spart bares Geld.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar