Wetter: Nach dem ersten Schnee – bleibt der Winter?

Wie angekündigt schneit es derzeit bis in tiefe Lagen. Allerdings ist die Schneefallgrenze stellenweise bis auf 200 gesunken und damit noch einen Tick tiefere als erwartet.

Besonders Thüringen und Sachsen hat es dick erwischt.

In Gera in Thüringen liegen bereits 7 cm Schnee und damit mehr als auf über 1100 m hohen Brocken. Dort sind es nur 4 cm. Die Wetterstation in Chemnitz meldet derzeit 4 cm. Aber auch in Eifel und Hunsrück, also in Westdeutschland hat es geschneit. Büchel in der Eifel und der Flughafen Hahn im Hunsrück melden beide ebenfalls 4 cm der weißen Pracht.

Der Wintereinbruch dürfte nicht gerade wenige Menschen ziemlich überrascht haben. Trotz frühzeitiger Warnungen durch die Meteorologen sind viele noch mit Sommerreifen unterwegs. Bei schneebedeckter Straße ist da ein Vorankommen nur noch schwer möglich.

„Der Wintereinbruch bleibt allerdings nur ein Intermezzo. In den kommenden Tagen wird es schon wieder milder. Es bleibt aber wechselhaft. Die Schneefallgrenze steigt wieder deutlich an. Am Wochenende liegen die Höchstwerte dann schon wieder zwischen 10 und lokal 15 Grad erreicht. Auch die kommende Woche bringt ähnliche Werte“ gibt Diplom-Meteorloge Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net in Sachen Wintereinbruch Entwarnung.

Übrigens: Einem frühen Wintereinbruch im Oktober folgte in 7 von 10 Fällen ein eher milder Winter, statt eines schneereichen mit Eis und Schnee.