Wetter: Noch Lust auf Winter?

Es ist der dunkelste Winter seit 1951, dies meldet Wetter.net. Alle Infos dazu auf www.leipzig-fernsehen.de +++

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Hier die Pressemeldung von Wetter.net:

Wien, den 22. Februar 2013 – Das Winterwetter dauert weiter an – die Lust auf den Dauerwinter schwindet bei den Menschen allerdings immer mehr. Winter kann aber auch schön sein: schneebedeckte Felder und Wiesen, dazu ein blauer Himmel, kalte Luft und viel SonnenscheinSONNENSCHEIN!? Genau da wären wir beim Thema: Der Winter 2012/2013 hat mit Sonne so sehr gegeizt, dass wir den dunkelsten Winter seit 1951 bekommen. Im Jahr 1951 begannen die regelmäßigen Aufzeichnungen der Sonnenscheindauer. Noch nie war es in Deutschland seit über 60 Jahren so düster!

„Das trübe Wetter geht in den nächsten Tagen weiter und der Winter auch. Das gesamte Wochenende wird winterlich. Immer wieder fällt Schnee, verbreitet können auch im Tiefland bis zu 5 Zentimeter vom Himmel kommen, in den höheren Lagen sind bis zu 15 cm möglich“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Sonne ist übrigens bei der ganzen Sache weiterhin kaum bis gar nicht in Sicht. Kein Wunder, dass die Stimmung bei vielen Menschen leicht depressiv ist. Auch Erkältungskrankheiten und die Grippe breitet sich weiter aus- die Wetterlage ist ja auch gerade zu ideal, um sich eine Krankheit einzufangen: nass-kalt bis frostig!

Die derzeit häufigste Frage, die man Wetterexperte Dominik Jung und seinem Team stellt:

„Wann wird es endlich Frühling mit Sonne und Wärme – wir haben keine Lust mehr auf Winter!“

Durchgreifende Besserung ist im März leider nur wenig in Sicht, wie der aktuelle Langfristtrend von wetter.net für das kommende Frühjahr zeigt:

März:

Bis in den März hinein bleibt es unterkühlt. Ein deutlicher und vor allem dauerhafter Temperaturanstieg ist dieses Jahr nicht vor Mitte, vielleicht sogar Ende März zu erwarten. Besonders die Allergiker wird das freuen, denn wenn sich der Winter in die Länge zieht, dann bleiben sie von den Pollen noch etwas verschont. Erst zur Monatsmitte kommen die Temperaturen langsam im ganzen Land über die 10-Grad-Marke hinaus. Dann bekommt auch die Sonne endlich wieder mehr Chancen.

April:

Der Frühling nimmt nach Ostern Fahrt auf. Stellenweise wird im Südwesten schon zur Monatsmitte die 20-Grad-Marke spürbar überschritten. Winterliche Kälterückfälle gibt es dieses Jahr kaum. Insgesamt wird der April wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.

Mai:

Ein echter Wonnemonat steht ins Haus. Den ganzen Monat über gibt es reichlich Sonnenschein. Insgesamt wird der Monat deutlich sonniger als normal ausfallen. Zudem werden für den Süden und Westen bereits erste Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad erwartet. Unterm Strich wird auch der Mai heller ausfallen also normal. Die Eisheiligen, die normalerweise zur Monatsmitte noch mal mäßige Nachtfröste bringen, die den Pflanzen gefährlich werden können, zeigen sich dieses Jahr gnädig und bringen nur wenig Abkühlung.

FAZIT: Es steht ein sehr sonniges und warmes Frühjahr bevor, das für die extrem dunklen Winterwochen entschädigen wird!

Doch bis es soweit ist, heißt es weitere winterliche Tage zu überstehen. Zwar wird es ab kommender Woche etwas milder und zeitweise kann auch mal die Sonne scheinen, doch schon zum ersten Märzwochenende wird es wieder kühler und die Tageswerte sinken stellenweise wieder Richtung 0-Grad-Marke.

Es ist übrigens- bezogen auf die Jahre 1981 bis 2010– der fünfte „zu kalte“ Winter in Folge. Eine Tatsache, die so mancher Klimaprophet gar nicht gerne hören wird, hatten doch Klimaforscher wie Mojib Latif für Deutschland eisige und kalte Winter bereits im Jahr 2000 für die Zukunft abgeschrieben.

Mehr dazu lesen Sie hier: http://www.wetter.net/wetternews/wetter-der-fuenfte-zu-kalte-winter-in-folge–rekord-6615.html

Das dürfte aber einige Menschen auch freuen, nämlich die Betreiber von Wintersporteinrichtungen. In den Alpen herrschen hervorragende Bedingungen für Wintersportler. Aber auch in den deutschen Mittelgebirgen surren die Skilifte diese Saison ungewöhnlich häufig, besonders in den westdeutschen Mittelgebirgen, die eigentlich aber nicht jedes Jahr so vom Winter verwöhnt werden.