Wetter: Schafskälte schlägt voll zu – Bodenfrost bis minus 3 Grad!

Die Schafskälte schlägt dieses Jahr voll zu. Vielfach gab es am Mittwochmorgen wie erwartet Bodenfrost.

Rund um Hamburg ging es stellenweise auf bis zu minus 3 Grad runter. In Lübeck und Hannover wurden direkt über dem Erdboden bis zu minus 2 Grad gemessen. Selbst in Berlin zeigte das Thermometer am frühen Morgen Bodenfrost bei Werten um 0 Grad an.

„In Sachen Bodenfrost dürfte damit das schlimmste in dieser Woche durch sein. Doch beim Wetter gibt es leider durchaus noch Potenzial nach unten und genau das wird ab Donnerstag voll ausgeschöpft. Während es in den letzten Tagen immerhin am Tag vielfach noch recht freundlich war, wird es Donnerstag, Freitag und Samstag sehr wechselhaft- fast schon wie im April. Immer wieder gibt es Schauer oder Regen. Die Höchstwerte erreichen nur noch ganz selten 20 Grad. Mit Sommer hat das ganze nicht mehr viel zu tun. Auch der kalendarische Sommerstart am kommenden Sonntag wird wohl eher wechselhaft ausfallen“ prognostiziert Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Immerhin die zahlreichen Schauer und Regenfälle könnten die Dürre die in weiten Landesteilen herrscht endlich etwas lindern.

An den vergangenen beiden Wochenende gab es jeweils immer recht warme Luft und sogar Hitze. Das wird diesen Freitag und Samstag bei weitem nicht der Fall sein. Wir liegen stellenweise 10 bis 15 Grad unter den Höchstwerte von vergangenem Freitag und Samstag.

WANN GIBT ES WIEDER HEISSES BADEWETTER?

Eine Rückkehr zu hochsommerlichem Wetter mit Temperaturen um oder sogar über 30 Grad ist derzeit nicht in Sicht. Die Temperaturen bleiben mindestens weitere 7 Tage deutlich unter der 30-Grad-Marke.

Gerade an Deutschlands Badeplätzen Nummer 1, der Nord- und der Ostsee ist der Juni bisher ziemlich frisch verlaufen. Die Hälfte des Monats ist rum und im Norden ist der Juni bisher gut 1 Grad kälter als der langjährige Durchschnitt. Bei den zahlreichen Tagen mit Bodenfrost die der Juni dort bisher schon brachte wundert das kaum.

Die Wettermodell zeigen in Sachen hitziges Sommerwetter nun erst einmal eine längere Durststrecke. Erst zum Monatswechsel deuten sie wieder Spitzenwerte bis oder sogar über 30 Grad an. Ob es allerdings so kommt ist fraglich.

„Der Anblick der Niederschlagssummenkarte für die kommenden 10 Tage dürfte die Landwirtschaft allerdings freuen, denn es wird verbreitet Landregen erwartet und das recht flächendeckend. Das Leid aller Bade- und Grillfans wäre die Freude der Landwirte und Hobbygärtner“ erklärt Wetterexperte Jung.