Wetter: Wie lange bleibt’s noch so schön?

Die Sonne lacht seit einigen Tagen in vielen Regionen vom nahezu wolkenlosen Himmel herab.

Das Hoch Netti hat es sich über der Nordsee gemütlich gemacht und beschert uns einen goldenen Herbst. Auch gestern sind die Temperaturen lokal wieder auf bis zu 21 Grad gestiegen. Richtung Wochenende könnte es sogar noch ein paar Grad wärmer werden. Vereinzelt sind dann 22 bis 24 Grad möglich.

„Ob sogar noch mal die 25-Grad-Marke und damit das Kriterium für einen Sommertag erreichen werden könnte, ist allerdings derzeit noch unsicher“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Nach den aktuellen Prognosen bleibt es bis einschließlich Samstag in ganz Deutschland trocken. Ab Sonntag könnte Hoch Netti dann schwächeln und Wolken mit Regen ins Land lassen. Ganz sicher ist das allerdings noch nicht, denn oftmals werden Hochdruckgebiete in ihrer Ausdauer von den Wettermodellen unterschätzt und erweisen sich doch als beständiger als zunächst angenommen.

Zumindest für den 25. Jahrestag beim Tag der Deutschen Einheit ist sehr sonniges und trockenes Wetter noch recht sicher. Der Tag ist ideal für Veranstaltungen im Freien.

So werden die kommenden Tage im Detail:

Mittwoch: 15 bis 19 Grad, viel Sonnenschein und trocken

Donnerstag: 15 bis 19 Grad, nach Frühnebel lacht die Sonne vom Himmel

Freitag: 16 bis 21 Grad, freundliches Herbstwetter mit viel Sonnenschein

Samstag: 18 bis 24 Grad, erst freundlich, ab dem Abend aus Südwesten Wolken möglich und erste Regentropfen

Sonntag: 16 bis 23 Grad, viele Wolken und immer wieder Regen oder Regenschauer

Montag: 14 bis 20 Grad, mal Sonne, mal Wolken, dazwischen Regen

Dienstag: 15 bis 21 Grad, meist ist der Himmel wechselnd bis stark bewölkt, stellenweise fällt Regen
Mittwoch: 17 bis 23 Grad, weiterhin wechselhaft mit Schauern

Hoch Netti hat sich nun über fast ganz Mitteleuropa gelegt. Seit Monaten ist es das umfangreichste Hochdruckgebiet welches Europa gesehen hat. Es erstreckt sich von den Britischen Inseln und Frankreich, über Deutschland, Polen, die Schweiz und Österreich bis nach Russland. Die Tiefs ziehen dafür weit über Nordeuropa hinweg, Im Mittelmeerraum macht sich dagegen ebenfalls Hoch Netti bemerkbar.