Wetterchaos stoppt Bauarbeiter nur vorübergehend

Aufatmen können die Wasserbauer entlang der Weißeritz und ihre Arbeiten in Dresden-Löbtau nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage fortsetzen. +++

Hochwassersicherer und fischfreundlicher soll die Vereinigte Weißeritz im Stadtgebiet werden. Bis Ende des Jahres werden deshalb im Bereich der Brücke Freiberger Straße das Flussbett ausgebaggert und saniert sowie die Ufermauer erneuert. Wegen des geringen Wasserstandes der vergangenen Wochen waren die Bedingungen für die Bauleute ideal.

Nur kurzzeitig mussten die Arbeiten unterbrochen werden wegen des steigenden Pegels nach dem Starkregen. Wasserpumpen führen jetzt Oberflächenwasser aus der Baugrube in die Weißeritz. Für Anwohner besteht während der Bauphase keine Gefahr.

Während der Planung und Bauausführung wird nach Auskunft der Landestalsperrenverwaltung „immer Vorsorge für ein sogenanntes bauzeitliches Hochwasser getroffen“ – ein alle fünf Jahre wiederkehrendes Hochwasser würden derzeit keine größeren Schäden anrichten. „Seit 2009 laufen die Bauarbeiten der Stadt“ Dresden und der Landestalsperrenverwaltung, damit die Weißeritz zukünftig mindestens ein 200-jähriges Hochwasser schadlos aus der Stadt leiten kann.