Wettkampf im Arschrutschen

Die Ärsche sind poliert. Auf die Ärsche, fertig, los!

Nicht länger als das Startkommando von Moderator Stefan Süß dauerte eine Abfahrt bei der Weltmeisterschaft im Arschlederwettruscheln 2009 in Neudorf.
Was für eine WM? Sie haben richtig gehört: im Arschlederwettruscheln.
Dieser Sport wird zwar nie olympisch werden, seit Jahren im Erzgebirge aber mit viel Spaß wettkampfmäßig durchgeführt. Längst kommen Teilnehmer und Besucher nicht nur aus dem gastgebenden Sehmatal.

Mit schlechten Schneeverhältnissen hatten die Organisatoren vom Skiverein Sehmatal am Skihang Neudorf nicht zu kämpfen. Dafür hatte man alle Hände voll zu tun, die Arschrutscher am Ende der vierspurigen Bahn wieder zum Stehen zu bringen. Immerhin erreichte die 69 Starter auf der exakt 55,55 m langen Strecke Geschwindigkeiten von ca 25 km/h.

Wie vieles im Erzgebirge geht auch dieser außergewöhnliche Wettkampf auf den Bergbau zurück. Die Bergleute fuhren auf ihren Schutz-Ledern, die den Hosenboden bedeckten, ins Bergwerk ein. Un diese Leder heißen im Erzgebirge eben Arschleder.

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