Wichtiges zur Sonnenfinsternis

Am Freitagvormittag um 9:37 Uhr wird sich der Mond vor die Sonne schieben, bis nur noch eine Sichel zu sehen ist. Allerdings sollte niemand die Sonnenfinsternis ohne Hilfsmittel ansehen, dies kann die Netzhaut des Auges irreparabel schädigen. +++

Am Freitag erwartet uns ein spektakuläres Himmelsschauspiel. Dank des klaren Wetters ist die Sonnenfinsternis am Vormittag auch in unseren Breiten gut zu sehen. Peter Schilling von der Sternwarte Schkeuditz bereitet sich auf einen Ansturm vor…. aber vorher hat er uns nochmal erklärt, was denn bei der erwarteten partiellen Sonnenfinsternis genau am Himmel passiert.

Um 9:37 Uhr wird sich der Mond also so langsam vor die Sonne schieben. Wichtig ist dabei allerdings nicht ohne Hilfsmittel in die Sonne zu schauen. Die dafür vorgesehenen Spezialbrillen sind allerdings leider fast überall ausverkauft, für die Variante zum Selberbasteln gibt es zudem kaum noch die nötige Folie. Eine Möglichkeit ist, mit dem Rücken zur Sonne zu stehen und die Handykamera in der Ego-Perspektive zu nutzen. Von anderen Tricks und diversen Vorschlägen, die zum Beispiel durchs Internet geistern raten Experten ab! Denn selbst berühmte Philosophen und Physiker haben mit gravierenden Folgen leben müssen. Die UV-Strahlung schädigt die Netzhaut!!

Für alle, die keine Brille oder Spezialfolie mehr bekommen haben, bieten die Sternwarten zum Beispiel Projektionslösungen an. Und der Leipziger Optiker Truckenbrod will sogar ein Teleskop und eine kleine Leinwand auf dem Johannisplatz aufbauen. Schließlich ist so eine Sonnenfinsternis nicht gerade alltäglich.

Übrigens … in manchen Teilen der Erde wird es morgen tatsächlich kurz Zappenduster. Die totale Sonnenfinsternis ist allerdings nur im Nordatlantik und auf den Färöer-Inseln zu sehen.