Wie behindertengerecht ist Dresden?

Heute ist der UNO-Welttag für Menschen mit Behinderungen. In unserer Stadt leben rund 36 Tausend Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Anlass für uns mal zu schauen, wie behinderten freundlich die Landeshauptstadt ist.

Das ist Ronny Lorenz. Durch eine Muskelkrankheit sitzt er seit 18 Jahren im Rollstuhl. Trotzdem ist er oft in Dresden unterwegs. Egal ob zu Sportveranstaltungen oder zum Shoppen. Häufig begleitet ihn Stefan Schlums und hilft. Auf Hilfe ist Ronny häufig angewiesen. Zum Beispiel im Rundkino. Hier führt lediglich eine Treppe zum Kinosaal. Der Betreiber des Rundkinos, kennt das Problem.  Der Denkmalschutz und bauliche Gründe haben gegen den Anbau eines Fahrstuhles gesprochen, erklärt Wolfram Weber weiter.

Ronny ist derweil unterwegs zur Bank. Doch auch hier muss er draußen bleiben. Am Eingang seiner Hausbank befindet sich eine hohe Stufe. Seine Geldgeschäfte kann Ronny also nicht alleine erledigen. Zwei Mitarbeiter, die auf Ronny aufmerksam geworden sind, sprechen mit ihm über die schwierige Situation. 

Bis dahin wird er wohl weiterhin seine Bankgeschäfte von Fremden regeln lassen müssen. Weniger problematisch ist es für Ronny in öffentlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel im Rathaus. Durch Rampen und Fahrstühle können behinderte Menschen barrierefrei ihre Wege besorgen. Im Rathaus treffen wir auf Sylvia Müller. Mit ihr spricht Ronny über Rollstuhlfahrer-Probleme. Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung weiß sie, wo behinderte Menschen in Dresden benachteiligt sind. So soll sich zum Beispiel bald etwas auf dem Wohnsektor tun.

Auch in Kitas hat Dresden bereits viel getan, um behinderten Menschen ein normales Leben zu gewährleisten. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe sind größtenteils barrierefrei. Und davon kann Ronny heute profitieren.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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