Wie groß ist das Rassismus Problem in Sachsen?

Dresden - Das ist Emiliano Chaimite. Zu DDR-Zeiten war er Vertragsarbeiter in Magdeburg und zog vor 27 Jahren nach Dresden. Hier hatte er direkt nach seiner Ankunft 1991 mit Rassisismus zu tun.Diese Situation bewegt ihn bis heute. Deshalb engagiert er sich im Verein Afropa, kümmert sich um die Integration und kämpft gegen Vorurteile und Rassismus. Sachsen hat ein Problem mit Fremdenhass, das hat auch die sächsische Staatsregierung erkannt. Am Donnerstag wird das Thema "Rassismus in Sachsen" im Deutschen Hygienemuseum in Dresden diskutiert. Ab 19 Uhr lädt der Verein Atticus Experten aus Politik und Gesellschaft zurDiskussionsreihe "Tacheles" ein. Zur Veranstaltung werden etwa 500 Besucher erwartet. Der Eintritt ist frei.

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