Wie lebt es sich als „lebende Statue“? | #StoryBen Folge 2

Jugendreporter Benedict Bartsch ist wöchentlich mit der Hochformat-Sendung "#StoryBen" für den DRESDEN FERNSEHEN- Instagram Account und die "Drehscheibe Dresden" unterwegs.

Diesmal stellt er sich die Frage: Wie lebt es sich als Straßenkünstler in unserer Stadt?

 

Marcus Achberger ist 37 Jahre alt. Sein Hauptberuf ist Straßenkünstler. Seit mehreren Jahren steht er vor der Frauenkirche am Dresdner Neumarkt still. Und das manchmal Stunden ohne Pause. Möglichst nicht zwinkern, eine ruhige Atmung haben.

Er wechselt immer mal sein Outfit. Diesmal will er die Passanten auf das Thema Obdachlosigkeit aufmerksam machen. Er wünscht die Diskussion, freut sich über jede Meinung. Marcus Achberger selbst hat schon Obdachlose bei sich aufgenommen, trotz eigenem geringem Einkommen. "Jeder sollte etwas für andere Menschen tun" ist seine Denkweise.

Eine Genehmigung zum "still stehen" braucht der gebürtige Essener in der Landeshauptstadt nicht. In anderen Städten ist das manchmal der Fall, in Dresden wurde dieses Gesetz jedoch durch eine Petition mit über 50.000 Unterschriften abgeschafft, so Marcus.

Jeden noch von den Temperaturen "erträglichen" Tag will Marcus Achberger nutzen, um seinen Beruf auszuüben. Danach gibt es erstmal eine Winterpause. Im Frühjahr geht es dann wieder los mit der Arbeit, dem still stehen. 

Marcus Achberger in seiner "Arbeitskleidung".

Folge 2 vom #StoryBen seht Ihr hier: