Wie weiter mit dem Christopher Street Day in Dresden?

Laut amtierendem Oberbürgermeister Dirk Hilbert müssen die Veranstalter länger als Montagabend auf eine Entscheidung der Stadt warten. Die Organisatoren des CSDs haben ihre Anmeldung für den 6. Juni offiziell zurückgezogen. Mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

Dem Christopher Street Day in Dresden droht die Absage. Nach Auffassung der Stadt ist der Protestzug der Schwulen und Lesben am Dresdner Altmarkt zu laut für die zeitgleich stattfindenden Musikfestspiele.

Den CSD alternativ auf die Cockerwiese zu verlegen, wie von der Stadt vorgeschlagen, ist für die Initiatoren aber keine Option.

Statement: Marc Dietzschkau, Sprecher CSD (im Video)

Bis Montagabend warten die Veranstalter auf eine Reaktion der Stadtverwaltung. Bleibt diese aus, soll es in diesem Jahr keine CSD-Demo geben.

Laut amtierendem Oberbürgermeister Hilbert müssen die Veranstalter jedoch länger auf eine Entscheidung der Stadt warten.

Statement: Dirk Hilbert (FDP), amtierender Oberbürgermeister Dresden (im Video)

Ihre Anmeldung für die Veranstaltung haben die Organisatoren vorerst zurückgezogen. Es ist ihnen ernst mit der Drohung, den CSD ausfallen zu lassen.

Statement: Marc Dietzschkau, Sprecher CSD (im Video)

Laut Marc Dietzschkau ist man auf Seiten des CSD, wegen der Lärmbelästigung der Musikfestspiele, zu Kompromissen mit der Stadt bereit.