Wie weiter mit dem Dresdner Kraszewski-Museum?

Das Aus für das Kraszewski-Museum in der Radeberger Vorstadt in Dresden sorgt weiterhin für Wirbel. DRESDEN FERNSEHEN hat bei Kulturbürgermeister Ralf Lunau nachgefragt. Mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

Torsten Schulze von den Grünen im Dresdner Stadtrat will die angekündigte Schließung nicht hinnehmen. Für den Freitag hat die Partei deshalb Magdalena Erdmann von der polnischen Botschaft nach Dresden eingeladen. Sie wird wohl Stellung beziehen.

Interview:
 Torsten Schulze (B90/Grüne), Stadtrat (im Video)

Dresdens Kulturbürgermeister Ralf Lunau begründete die Schließung in einer Pressemitteilung vom 29. Mai mit den bereits im Dezember abtransportierten Leihgaben aus dem polnischen Adam-Mickiewicz-Museum.

In der Mitteilung hieß es weiter: „Damit wurde dem Museum in der Nordstraße 28 die Grundlage für seine Betreibung in der bisherigen Ausrichtung komplett entzogen.“

Doch nun tauchten Briefe aus dem polnischen Ministerium für Kultur und Nationalerbe auf, in denen der Landeshauptstadt Dresden folgendes Angebot unterbreitet wurde:

Ich möchte ein […] anderen Ausweg vorschlagen: die Rückkehr zu einer Ausstellung, die Exponate aus Polen enthält. Die aktuelle Möglichkeit, ein neues Szenario für eine Dauerausstellung auszuarbeiten, die eine Rückkehr berücksichtigt, ist eine Chance, das Museum attraktiver und moderner zu gestalten. In Sorge um das Schicksal des Kraszewski-Museums in Dresden möchte ich die Bereitschaft erklären, der deutschen Seite bis zum 20. Juni dieses Jahres ein neues Konzept für eine Museumsdauerausstellung vorzustellen.

Mit diesem Inhalt hat DRESDEN FERNSHEN den Kulturbürgermeister konfrontiert:

Interview: Ralf Lunau (parteilos), Kulturbürgermeister Dresden (im Video)

Torsten Schulze von den Grünen fordert unter dessen Aufklärung von der Stadt.

Interview: Torsten Schulze (B90/Grüne), Stadtrat (im Video)

 

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