Wieder Sommereis in der EnergieVerbund Arena

Zum vierten Mal in Folge bietet die Trainingseishalle seit Montag, 25. Juni, und noch bis zum 19. August Sommereis. Die ersten Vereine nutzten die neue Eisfläche bereits.+++

„Für den Leistungssport ist es enorm wichtig, auch in der warmen Jahreszeit beste Trainingsmöglichkeiten zu haben. Mit dem Eis im Sommer kommen wir als Landeshauptstadt dieser Anforderung nach. Wir bieten den Sportlerinnen und Sportlern acht Wochen diese außergewöhnliche Möglichkeit und etablieren den Eissportstandort in Dresden weiter „, sagt Sven Mania, Leiter Sportstätten- und Bäderbetrieb. Finanziert werden die Eiszeiten durch die Nutzer selbst, den Bund und die Landeshauptstadt Dresden. Der personelle und energetische Aufwand für das Sommereis beträgt wie 2011 rund 70 000 Euro.

Hauptnutzer des Sommereises sind der Bundesstützpunkt Short Track, sowohl mit dem Nationalteam als auch mit den Junioren, die Eisstars und Sternchen der ansässigen Eiskunstlaufvereine sowie der Bundeskader im Eiskunstlauf aus Chemnitz.
Mike Kooreman, Short Track-Bundestrainer, drängt auf den frühen Start in die Eissaison. „Um im Winter auf dem hohen internationalen Level mithalten zu können, ist das Training auf dem Eis im Sommer unumgänglich, insbesondere im Hinblick auf den Short Track Weltcup im Februar 2013 hier in Dresden“. „Gerade in den Sommermonaten ist es wichtig, auf seinem Element zu trainieren, die Landeshauptstadt Dresden bietet dafür sehr gute Bedingungen“, bestätigt die Stützpunktleiterin Diana Scheibe.
Bis zum Beginn der Sommerferien findet außerdem an einzelnen Tagen vertiefter Sportunterricht in den Morgenstunden und Eishockeytraining der Jungen Wilden am Nachmittag statt.  Ab August nutzt das Short Track-Nationalteam aus Großbritannien erneut die guten Trainingsbedingungen der Landeshauptstadt und auch die Eislöwen starten mit einzelnen Einheiten pro Tag in die Saison-Vorbereitung.

In diesem Jahr gibt es zudem am Sonnabend erstmals eine Sommereis-Disco, zu der dann nicht nur die Vereine auf Eis in der Trainingseishalle dürfen. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro, Leihschlittschuhe gibt es gegen eine Gebühr von 3,50 Euro direkt vor Ort.

So entstand das Sommereis

72 Kubikmeter Wasser verwandelten sich in eine vier Zentimeter dicke Eisfläche.  Zuvor musste aber die Betonfläche gereinigt werden. Anschließend kamen die präzisen Linierungen für den Eissport auf die Betonplatte. Dann erst wurde die Betonplatte für eine Woche bis auf -10 Grad runter gekühlt, bevor die ersten Liter Wasser einen feinen Eisfilm bildeten. Nach zwei Zentimetern Eis, die per Wasserschlauch Schicht für Schicht entstanden, ging es an die Feinarbeit. Hier kommt die Eismaschine zum Einsatz: 20 bis 25 Fahrten sind notwendig, um weitere zwei Zentimetern Eis aufzubauen, damit für die Sportlerinnen und Sportler ein glatter und schneller Eisspiegel entsteht.

Quelle: Stadt Dresden

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