Wieder tolles Public-Viewing-Wetter!

Heute Morgen um 1.09 Uhr hat bei uns der Sommer 2012 nun auch kalendarisch begonnen. Er endet am 22. September um 16.49 Uhr mit dem Herbstanfang.

Schaut man aktuell aus dem Fenster wollen aber nicht wo wirklich Sommergefühle aufkommen. Meist hängen noch viele Wolken über dem Land. Das betrifft vor allem die Mitte des Landes. Im Norden rund um Hamburg oder im Süden rund um München scheint derzeit schon vielfach die Sonne. Aber auch im großen Rest lockern die Wolken heute noch auf. Die Temperaturen erreichen entlang des Mains und südlich davon sogar 24 bis 29 Grad. Sonst erwärmt sich die Luft auf 19 bis 23 Grad.

Aber was wäre ein Sommerstart ohne ein paar Sommergewitter? Die gibt´s auch und zwar ab den Nachmittagstunden vor allem im Südwesten. Vorsicht: Lokal kann auch wieder ein Unwetter dabei sein! 

Am Freitag können sich dann ganz Fußball-Deutschland wie schon zu Anfang der Woche vom Wetterportal WETTER.NET angekündigt auf tolles Public-Viewing-Wetter freuen. Wer das Spiel Griechenland gegen Deutschland ab 20.45 Uhr im Freien genießen will, der kann das problemlos tun. Es bleibt nahezu überall freundlich und trocken.

Nachfolgend für einige deutsche Städte das Anstoßwetter um 20.45 Uhr:

Hamburg: heiter, 17 Grad
Berlin: Sonne und Wolken im Wechsel, trocken, 21 Grad
Frankfurt: heiter, 21 Grad
Mainz: heiter, 22 Grad
Stuttgart: sonnig, 20 Grad
Saarbrücken: Sonne und Wolken, 19 Grad
Köln: freundlich, 23 Grad
Düsseldorf: Sonne und Wolken, 23 Grad
Dresden: wolkig, 24 Grad
Leipzig: heiter, 23 Grad
Hannover: freundlich, 21 Grad
Bremen: heiter, 17 Grad
Kiel: stark bewölkt, trocken, 16 Grad
Rostock: wolkig, 19 Grad
Nürnberg: heiter, 20 Grad
München: heiter, 22 Grad

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Auch das kommende Wochenende wird vielfach freundlich und angenehm warm werden. Wer also hier Aktivitäten im Freien plant, der kann dies problemlos tun. „Sonntag wird es im Süden sogar wieder bis 27 Grad warm. Sonst liegen die Werte zwischen 18 und 25 Grad“ so Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Erst am späten Sonntagnachmittag ziehen im Nordwesten wieder Regenwolken auf. Sonst gibt es am Wochenende wirklich nur ganz selten mal einen Schauer.

Die negative Temperaturbilanz des Juni schwindet langsam aber sicher dahin. War der Juni vor einigen Tagen deutschlandweit noch 2 Grad zu kalt, so ist er es jetzt nur noch um 0,6 Grad. Beim Regensoll liegt der Juni übrigens voll im langjährigen Trend. Er ist weder zu trocken, noch zu nass. Nur die Sonnenscheindauer ist bisher unterdurchschnittlich.

Und so geht´s diesen Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit weiter:

Der Sommer wird weitgehend wechselhaft bleiben. „Einen Sommer mit mehrwöchigen Hitzewellen wie beispielsweise 2003 erwarten wir nicht. Das ist eher unwahrscheinlich“ so Dominik Jung. Immerhin: die Temperaturen werden letztendlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Ganz so verregnet wie letztes Jahr soll es ebenfalls nicht werden. In 2011 fiel besonders der Juli ins Wasser. Er brachte fast 70 Prozent mehr Regen als üblich und war knapp 1 Grad kälter als im langjährigen Durchschnitt.