Wiederholte Einbrüche in Dresdner Friseurgeschäfte und Büros

Die Dresdner Polizei verzeichnet seit Juni dieses Jahres einen Anstieg der Einbrüche. Besonders betroffen sind davon Dresdner Friseurgeschäfte, Firmen und Büros. +++

Die Dresdner Polizei verzeichnet seit Juni dieses Jahres einen Anstieg der Einbrüche. Besonders betroffen sind davon Dresdner Friseurgeschäfte, Firmen und Büros.

Kriminaldirektor Thomas Uslaub (47), Leiter der Dresdner Kriminalpolizei: „Nachdem die Zahl der Diebstähle von Kraftfahrzeugen im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel zurück ging, sind die gehäuften Einbrüche in Firmen und Geschäfte ein neuer, zusätzlicher Schwerpunkt für die Dresdner Polizei.“

Immer wieder sehen es die Einbrecher vor allem auf Bargeld ab. Tageseinnahmen und Wechselgeld, die oftmals über Nacht in den Geschäften verbleiben, sind schnelle Beute für die Täter. Gerade vermeintliche „Geheimverstecke“ sind den Tätern längst bekannt.

Die Dresdner Polizei rät:
Lassen Sie ihre Tageseinnahmen oder Wechselgeld nicht im Geschäft zurück!Ein Kühlschrank, ein Ofen oder die Toilette sind nicht geeignet, um Bargeld zu verstecken!Bringen Sie ihr Geld zur Bank!

Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Großteil der Einbrüche in Friseurgeschäfte durch dieselben Täter begangen wurde. So gleichen sich sowohl die Begehungsweisen als auch die Art des Diebesgutes. Viele der angegriffenen Geschäfte befinden sich im Innenstadtbereich.

Die Kriminalpolizei führt derzeit Ermittlungen zu 59 Friseureinbrüchen. Thomas Uslaub: „Diese Einbrüche werden zentral in unserem Einbruchskommissariat bearbeitet. Vier Ermittler beschäftigen sich ausschließlich mit diesem Phänomen.“

Auch die Zahl der Einbrüche in Büros und Geschäftsräume ist angestiegen. Eine Häufung mussten die Ermittler dabei im Bereich der Wilsdruffer Vorstadt feststellen. Darüber hinaus verteilen sich die Tatorte im gesamten Stadtgebiet. Bei den Büroeinbrüchen haben es die Täter vor allem auf technische Geräte abgesehen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter ihre Beute auch mit Fahrzeugen transportieren. Die Dresdner Polizei wird daher nachts verstärkt auch Fahrzeugkontrollen durchführen.

Die Dresdner Polizei empfiehlt Geschäftsinhabern in den Einsatz von Sicherheitstechnik zu investieren. „Insbesondere akustische Alarmanlagen haben sich als wirksam erwiesen. Die Täter werden aufgeschreckt und flüchten meist überstürzt, ohne Beute vom Tatort. Gleichzeitig werden Zeugen auf den Einbruch aufmerksam gemacht, die so schnell die Polizei verständigen können.“, sagt Thomas Uslaub.

Die polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Dresden gibt Hinweise und Tipps zum Einbruchsschutz, insbesondere auch zu technischen Möglichkeiten. Sie erreichen die Beamten zu den Sprechzeiten in der Beratungsstelle, Schießgasse 7 (Ecke Rampische Straße) oder telefonisch unter (0351) 483 22 43.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

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