Wiener Loch in Dresden: Anwohner sind sauer!

In der breiten Diskussion um die Bebauung des Wiener Platzes blieben die Anwohner bis jetzt ungefragt. Aber wie ist die Meinung der Anwohner? DRESDEN FERNSEHEN hat nachgefragt. +++

Das Wiener Loch – ein Schandfleck in der Dresdner Innenstadt.
Auch Renate Kaden sieht das so. Die Seniorin wohnt seit 43 Jahren auf der Reitbahnstraße und hat das Loch quasi vor der Haustür. In der Zeitung verfolgt sie fast täglich die Debatte um das Wiener Loch mit. Langsam hat sie die Nase von dem hin und her voll.

Interview mit Renate Kaden, Anwohnerin des Wiener Loches 

Täglich drei bis vier mal muss Renate Kaden am Wiener Loch vorbei – sei es zum Einkaufen oder zum Spazieren gehen. Dort wo jetzt das tiefe Loch klafft, erinnert sie sich an eine grüne Wiese und das Lenin-Denkmal.

Konkrete Vorstellungen was in das Wiener Loch gebaut werden sollte, hat die Dresdnerin aber nicht. Hauptsache es passiert IRGEND ETWAS.

Interview mit Renate Kaden, Anwohnerin des Wiener Loches 

Ursprünglich sollte ein Geschäftshaus im Wiener Loch gebaut werden. Doch kein Investor erklärte sich bereit, den von der Stadt veranschlagten Preis zu bezahlen. Zehn Jahre sind diese Pläne nun schon alt.

Doch egal ob Geschäftshaus, Operette oder Grünfläche – Renate Kaden prangert an, dass die Anwohner zu den Bebauungsplänen des Wiener Loches nicht befragt wurden. Im Rathaus nachgefragt, war aus der Verwaltung zu erfahren:

Interview mit Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzbürgermeister

Auch die SPD-Fraktion wird immer wieder mit dem Thema konfrontiert. Der Fraktionsvorsitzende findet dazu aber deutliche Worte.

Interview mit Peter Lames (SPD), Fraktionsvorsitzender 

Aktuell verschlingt die Baugrube am Wiener Platz monatlich 35.000 Euro. Am Donnerstag wird das Thema erneut im Stadtrat behandelt.

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