Wild Boys Chemnitz scheitern an Ralf Kößling

Vor über 100 Zuschauern haben die Chemnitzer Wild Boys im Crimmitschauer Sahnpark ihr Sachsenligaspiel gegen den SV Rudelswalde überraschend mit 1:2 (0:1,0:01:1) verloren.

Schon die Vorbereitung auf das Spiel lief alles andere als optimal. So musste man wegen einiger Hobbyspiele des Jofa-Titan-Cups lange warten, ehe man überhaupt eine Kabine beziehen konnte.
Das Spiel selbst, welches mit 20.15 Uhr schon recht spät angesetzt war, begann dann mit über einer halben Stunde Verspätung.
Zur Überraschung aller hatten die Rudelswalder diesmal den reaktivierten Ralf Kößling im Tor stehen, was sich am Ende des Spiel als entscheidend herausstellen sollte.
Zunächst erwischten die Hausherren den besseren Start und gingen durch Steffen Täufel in der vierten Minute frühzeitig in Führung. Was dann ab Mitte des ersten Drittels passierte war ein Spiel auf ein Tor. Es schien nur eine Frage der Zeit wann die Chemnitzer ausgleichen können. Doch mit Glück und Geschick brachten die Wölfe die knappe Führung in die Pause.
Im Mittelabschnitt das gleiche Bild: Die Wild Boys mehr als deutlich überlegen, nur kam dabei nichts zählbares heraus. Selbst Minutenlanges 5 gegen 3 Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden. Immer wieder scheiterten die Chemnitzer an Ralf Kößling oder an sich selbst. So verging die Zeit und nach einem Torlosen Drittel, hatte die 1:0 Führung weiterhin bestand.
Abschnitt drei sollte endlich die Wende bringen. Doch es zeigte sich zunächst nichts neues auf dem Eis und so dauerte es bis zur 54. Minute ehe Petr Hrbek nach Zuspiel von David Nicolai die Chemnitzer Fans jubeln ließ.
Nun schien der Bann gebrochen. Es blieben noch einige Minuten um noch einen Dreier einzufahren. Als dann die letzte Minute angebrochen war und sich alle schon auf ein Penaltyschießen einzustellen schienen, nutzen die Gastgeber die Unkonzentriertheit der Chemnitzer zu einem Konter, welchen Mario Birnstein zum 2:1 Siegtreffer abschloss.
Zwar versuchten die Wild Boys noch einmal alles und nahmen ihren Keeper heraus, doch es sollte nicht sein.
So bleibt der SV Rudelswalde wohl eine Art Angstgegner für Chemnitz, denn bereits im Vorjahr verlor man an gleicher Stelle mit 1:3. Am Ende lässt sich sagen, dass die Niederlage mehr als unnötig war, denn wer 45:12 Torschüsse für sich verbuchen kann und trotzdem verliert, weiß auch warum.

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