Wild Boys stoppen die Siegesserie des Vorjahresmeisters

Mit einem 10:5 (3:2,4:2,3:1) Sieg stoppten die Wild Boys die Serie des EHV Schönheide, der immerhin 19 Heimspiele ungeschlagen war.

Vor 850 Zuschauern machten die Wölfe sofort Druck auf das Gehäuse von Tim Schnelle. Die Wild Boys wollten mit Kontern ihre Möglichkeiten suchen und schon nach 47 Sekunden ging dieses Konzept auf. Nach einem Pass von Martin Maskarinec war Petr Hrbek, von den Schönheidern vernachlässigt, völlig frei vor Benjamin Grunwald und bedankte sich mit dem 1:0 für die Chemnitzer. Der EHV zeigte nun wer Herr im Hause ist, doch Tim Schnelle war nicht zu überlisten. Chemnitz selbst blieb immer mit Kontern gefährlich und konnte durch Matthias Schubert einen solchen zum 2:0 abschließen. Nur wenig später gelang den Wölfen dann der erste Treffer durch Miroslav Jenka. Dann war es David Seidl der abgezockt zum 3:1 vollendete und Chemnitz wieder mit zwei Toren in Front brachte. So einfach wollten sich der EHV aber nicht ergeben und schaffte 49 Sekunden später den erneuten Anschluss, wobei wiederum Miroslav Jenka erfolgreich war.

Das zweite Drittel sollte dann eine kleine Vorentscheidung bringen. Chemnitz ging durch Tore von Kevin Geier und Michael Stiegler mit 5:2 in Führung und ließen so die über 100 Chemnitzer Fans auf einen Sieg hoffen. Die Schönheider blieben trotz der doch schon respektablen Gästeführung dran. Binnen 42 Sekunden gelangen Miroslav Jenka seine Tore drei und vier und der EHV war wieder im Spiel. Die Wild Boys waren jedoch nicht um eine Antwort verlegen und hatten einen Kevin Geier, der nun richtig auf Touren kam. Sein Treffer zum 6:4 könnte vielleicht schon der Spielentscheidende gewesen sein. Kurz vor der Pause hatten dann die WildBoys die Möglichkeit durch einen Penalty den Vorsprung auszubauen. Der ansonsten sichere Petr Hrbek lief an, scheiterte diesmal aber an Benjamin Grunwald. Aber man hatte ja noch den besagten Kevin Geier, dem kurz nach dem verschossenen Penalty der siebente Chemnitzer Treffer gelang.

So ging es mit einer deutlichen Führung in die letzten 20 Minuten in denen die Chemnitzer dann alles klar machen sollten. Auch wenn Schönheide noch mal alles versuchte. Die Tore machten die Wild Boys. Dem 8:4 durch Petr Hrbek folgte der vierte Treffer von Kevin Geier und schon stand es 9:4 und den Wölfen drohte eine lange nicht da gewesene Klatsche. Erfreulich war dass man sich nun nicht vor dem zehnten Treffer scheute. Nach Vorarbeit von Petr Hrbek war es David Seidl der Benjamin Grunwald keine Chance ließ und das Debakel des EHV perfekt machte. Da nützte ihnen auch das fünfte Tor nicht mehr wirklich viel. Am Ende kannte der Jubel bei den Blau-Gelben keine Grenzen, war doch von einigen Schönheidern vor dem Spiel ein solcher Ausgang für den EHV vorhergesagt worden.

Auch wenn Schönheide optische Vorteile und auch mehr Chancen hatte. Am Ende zählen einzig die Tore und da erklang der Schönheider Hammer einfach zu wenig, um die Punkte im Wolfsbau zu behalten.

Die Chemnitzer sollten nun nicht abheben und konzentriert an die nächsten Aufgaben gehen. Aber da wird Coach Jozef Kovacik schon aufpassen, fand er doch trotz des klaren Sieges Ansatzpunkte für die kommende Trainingswoche.

Am nächsten Samstag (22.11.08, 18:00 Uhr) empfangen die Wild Boys dann die Jonsdorfer Falken, ehe es am Sonntag zum Sachsenpokalspiel nach Leipzig geht.

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