Wilde Verfolgungsjagd durch die Leipziger City

Ein 31-Jähriger, der in der Nacht zum Sonntag, gegen 4:18 Uhr durch eine Polizeistreife kontrolliert werden sollte, versuchte sich mit seinem T4 der Verkehrskontrolle zu entziehen.

Er setzte den Thomaweg rückwärts und bog anschließend in die Fontanestraße ein. Das Stopp-Zeichen der Polizisten ignorierte er, teilte die Leipziger Polizei mit. Daraufhin nahmen die Beamten die Verfolgung auf und rasten dem T4-Fahrer durch die Fontanestraße, Seidelstraße, Stifterstraße in die Prager Straße hinterher – von dort ging es weiter durch die Franzosenallee-Feldstraße-Russenstraße und Strümpelstraße.

Dort hielt der 31-Jährige, setzte aber rückwärts, als die verfolgenden Polizisten aus ihrem Funkstreifenwagen ausgestiegen waren, so ein Polizeisprecher. Der T4-Fahrer beschädigte einen Laternenmast, den er beim Rückwärtsfahren streifte. Schließlich setzte sich die Verfolgungsfahrt bis laut Polizeiangaben zur Chemnitzer Straße fort in der der 31-Jährige durch ein weiteren Funkstreifenwagen gestoppt wurde.

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten, fest, dass der Raser keine gültige Fahrerlaubnis hatte und den T4 auch ohne Wissen der Halterin benutzte.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernen vom Unfallort, unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs und Fahren ohne Fahrerlaubnis.