Wildunfall – Auch im Frühjahr auf Wildwechsel einstellen

Großenhain – Im Frühjahr steigt erneut die Gefahr von Wildunfällen. Autofahrer müssen sich insbesondere auf Landstraßen und Waldwegen auf Wildwechsel einstellen. Bei Großenhain kam es Donnerstagmorgen zu einem geradzu typischen Unfall dieser Art.

Ein 36-Jähriger war auf der Verbindungsstraße (S 40) zwischen Großenhain und Skassa mit seinem VW Caddy unterwegs als plötzlich ein Reh über die Fahrbahn rannte. Das Tier landete in der Frontscheibe des Fahrzeugs. Der Bock verendete noch an der Unfallstelle, der Fahrer blieb unverletzt.

Vor allem im Frühjahr und im Herbst steigt die Zahl derartiger Unfälle. Für den Fall der Fälle rät die Polizei Dresden: Draufhalten, keine starken Lenkbewegungen oder Bremsvorgänge starten. Das Tier verendet meist ohnehin. Insofern können nur schlimmere Unfallfolgen vermieden werden.

Die Frontscheibe des VWs ist geborsten, mehrere Dellen gibt es am Fahrzeug. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1.500 Euro. Dem toten Reh hat sich noch am Donnerstag der zuständige Jagwächter für den Raum Großenhain angenommen.

© Polizeidirektion Dresden