„Willkommensbehörde“ für Chemnitz

Die Stadt beteiligt sich momentan an einem Modellprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Unter Zielsetzung einer „verbesserten Willkommenskultur“ soll in den kommenden zwei Jahren dabei die Arbeit der Ausländerbehörde umstrukturiert werden.

Dabei soll unter anderem die Sprache der behördlichen Formulare vereinfacht, sowie die Gesprächsführung mit Migranten und Flüchtlingen bürgerfreundlicher gestaltet werden.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Behörden wird verstärkt.

Interview: Barbara Ludwig – Oberbürgermeisterin

Chemnitz ist eine von zehn Städten in zehn Bundesländern, die sich an dem Modellprojekt beteiligen.

Die Kosten für dieses Projekt übernimmt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Hintergrund ist die verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte.

In Chemnitz wohnen momentan rund 10.000 Ausländer, darunter viele internationale Studenten der TU Chemnitz.