Winter hält Einzug in Chemnitz: Karl Marx trägt Weiß

Die Meteorologen hatten es vorhergesagt, aber kaum einer hat es geglaubt: Der Winter hat in diesem Jahr ungewöhnlich zeitig Einzug gehalten.

In der Region Chemnitz war in der Nacht zum Mittwoch der erste Schnee gefallen. Bei Temperaturen um plus zwei Grad hat sich eine rund drei Zentimeter dicke Schneedecke gebildet. Selbst die Chemnitzer Innenstadt zeigt sich „Ganz in Weiß“, auch das Karl-Marx-Monument trägt eine weiße Mütze.

Für alle, die Schnee nicht mögen, gibt es Hoffnung: Bis zum Mittag soll sich der weiße Spuk wieder aufgelöst haben. Allerdings, dann wird es nass und schmuddelig.

Probleme hatte indes die Feuerwehr: Auf der Hartmannstraße, einer wichtigen Verbindungsader, war ein großer Ast unter der Schneelast von einem Baum abgebrochen und auf die Straße gestürzt. Die Hartmannstraße musste zeitweise gesperrt werden, der Forstbetrieb zersägte den Ast.