Winter im Tierheim

Chemnitz – Das Chemnitzer Tierheim am Pfarrhübel betreut derzeit knapp 90 Tiere. Jetzt in der kalten Jahreszeit kommen neben den täglichen Aufgaben aber noch weitere Herausforderungen auf die Tierpfleger zu.

Der viele Neuschnee der vergangenen Tage hat auch das Tierheim Chemnitz in ein weißes Wunderland verwandelt.

Was auf den ersten Blick wunderschön aussieht, ist für die Hunde im Tierheim aber kein Grund zur Freude.

Obwohl viele der Vierbeiner gern im Schnee toben würden, müssen diese im Zwinger bleiben.

Denn die eingezäunte Hundespielwiese, die sonst für die Tiere als Auslauf genutzt wird, kann bei den derzeitigen Schneemassen nicht benutzt werden.

Der viele Schnee macht sich auch im Arbeitsablauf der Tierpfleger bemerkbar.

Oft müssen erst die Wege zu den Gehegen freigeschoben werden, bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden kann.

Zusätzlich erschweren die eisigen Temperaturen die Arbeit der Tierpfleger.

So können beispielsweise die Hundezwinger nicht, wie sonst bei der Reinigung mit Wasser ausgespült werden, da dieses sofort gefriert und somit eine Gefahr für die Vierbeiner entsteht.

Um es den Tieren trotzdem so angenehm wie möglich zu machen, sind die Tierpfleger auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Bereits im März findet die nächste Schulung zum Gassigehen statt.

Interessierte können sich dafür beim Tierheim unter der Telefonnummer 0371 / 52 12 555 anmelden.

Wer selbst keine Zeit zum Gassigehen hat, kann das Tierheim natürlich auch auf anderen Wegen unterstützen.

Derzeit beherbergt das Tierheim am Pfarrhübel mehr als 40 Katzen und Hunde sowie 45 Klein- und Nutztiere.

Neben Hängebauchschweinen und einem Pferd werden auch Exoten, wie eine Teppichpython im Tierheim versorgt.