Winter schon in Sicht?

Die Frage, ob der Winter schon in Sicht ist, muss man sich in vielen Regionen Deutschlands eigentlich gar nicht mehr stellen, den vielfach hat es schon die ersten winterlichen Grüße gegeben.

Erst letzte Nacht rutschten die Temperaturen stellenweise wieder auf minus 8 Grad, am Erdboden ging es sogar auf minus 11 Grad abwärts.

Dazu Nebel und etwas Sprühregen und fertig sind die Straßen- und Gehwegrutschbahnen.

Seit Sonntag gab es zudem täglich irgendwo in Deutschland sogenannte Eistage, d.h. der Tageshöchstwert bleibt unter dem Gefrierpunkt. Besonders ausgeprägt war dieser Zustand am Dienstag. In Chemnitz, Gera, Erfurt, Dresden oder Passau blieb das Quecksilber im Frostbereich stecken, teilweise wurde es dort nicht wärmer als minus 2 Grad.

Spitzenreiter waren dagegen wieder die Hochlagen der Mittelgebirge, in Zwiesel (Bayerischer Wald) und auf dem Feldberg (Schwarzwald) wurden am Dienstagnachmittag bei reichlich Sonnenschein 12 Grad gemessen.

Hoch Yana hält in den nächsten Tagen weiterhin die Stellung. Damit bleibt es erstmal beim trockenen Herbstwetter und nachts bildet sich weiter dichter Nebel mit Sichtweiten zum Teil unter 150 Meter. Da es auch weiter Nachtfrost gibt, ist morgens neben Scheibenkratzen auch Vorsicht auf den Straßen angesagt, da es zum Teil sehr glatt werden kann.

Bis kommenden Dienstag bleibt es in Deutschland trocken. Nur die Hochnebeldecke kann hier und da mal etwas Sprühregen oder Schneegriesel fallen lassen. Bei Nebel bleiben die Temperaturen meist bei 0 Grad stecken, sonst erwärmt sich die Luft auf 5 bis 10 Grad, im Südwesten auch bis 12 Grad.

„Für Monatsende kündigt sich dann eine Wetterumstellung an“ so Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal WETTER.NET. Es kommt Bewegung in die seit Wochen festgefahrene Wetterlage und das könnte dann der Türöffner für den ersten Schneefall bis ganz runter werden. Ab dem 1. Dezember beginnt dann ja auch immerhin schon der meteorologische Winter, denn der dauert vom 1. Dezember bis zum 29. Februar.

Gestern vor einem Jahr war es in Deutschland übrigens bis zu 18 Grad warm und in der letzten Novemberwoche kehrte schlagartig der Winter mit Schnee und Kälte ein.

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