Wintercheck und Autoteile jetzt teurer als im Oktober 2009

Laut Statistikamt veranschlagen die Werkstätten im Durchschnitt mehr für eine “große Inspektion“. Auch Ersatzteile wie “Autobatterien“ und “Zündkerzen“ erhöhten sich im Preis. +++

Im Oktober herbstliche Einflüsse bei den Verbraucherpreisen:
 
Nach dem leichten Anstieg des Verbraucherpreisindex im September (0,1 Prozent) verblieb er in diesem Monat auf dem Stand von 109,6 (Basis 2005 = 100). Die Jahresteuerung betrug 1,4 Prozent und bewegte sich damit im Trend der letzten Monate. Die beginnende Heizperiode führte gegenüber September zu steigenden Preisen bei „festen Brennstoffen“ (2,6 Prozent) sowie dem Bezug von „Fernwärme“ (0,5 Prozent). Im Gegensatz dazu ließ sich der Heizöltank noch einmal zu günstigen Konditionen (-0,6 Prozent) auffüllen. Trotzdem zahlte man gut 19 Prozent mehr als vor einem Jahr. Billiger im Jahres- und Monatsvergleich gestalteten sich indes die Preise für „Gas“ (-2,2 bzw. -2,1 Prozent).

Die diesjährige Vorbereitung der Kfz-Besitzer auf den Winter ging mit Teuerungen sowohl beim „Reifenwechsel“ (2,0 Prozent) als auch den „Reifen“ (2,5 Prozent) einher. Gleichfalls veranschlagten die Werkstätten reichlich ein Prozent mehr für eine „große Inspektion“ als noch vor zwölf Monaten. Auch Ersatzteile wie „Autobatterien“ (1,6 Prozent) und „Zündkerzen“ (4,2 Prozent) erhöhten sich im Preis.

Mehr belastet als im Oktober 2009 wurden Autofahrer zudem durch ungünstige Entwicklungen auf dem Kraftstoffmarkt. So kosteten „Diesel“ (11,2 Prozent) und „Super“ (7,7 Prozent) deutlich mehr. Bei „Nahrungsmitteln“ (-0,4 Prozent) herrschte zum Vormonat eine leichte Entspannung, nicht zuletzt durch gute Angebote bei „Gemüse“ (-3,2 Prozent), „Molkereiprodukten und Eiern“ (-0,4 Prozent) sowie „Speisefetten und -ölen“ (-0,2 Prozent).
 
Jedoch lagen auch hier die Preise rund 13, drei bzw. 14 Prozent über denen des Vorjahres.

Quelle: Sächsisches Landesamt für Statistik

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