Winterdienstsaison 2013/14: Autobahnmeistereien gut gerüstet

Am Freitag hat die erste Winterdienstabnahme 2013 stattgefunden. Verkehrsminister Sven Morlok hat sich in der größten sächsischen Autobahnmeisterei Chemnitz von den Vorbereitungen für die anstehende Winterdienstsaison überzeugt.

Alljährlich im Oktober rüsten die Autobahnmeistereien im Freistaat ihre Fahrzeuge für den Winterdienst um und schließen die Einlagerung von Streusalzvorräten ab. Auch in diesem Jahr werden rund 200 Mitarbeiter der Autobahnmeistereien für freie Fahrt auf rund 570 Kilometern Autobahn sorgen. Noch bis Monatsende werden alle Salzlager der sieben Autobahnmeistereien aufgefüllt. Insgesamt fassen die Lager 25.700 Tonnen Salz und 900 m³ Salzsole.

„Vom 1. November bis zum 31. März gilt der Winterdienstplan. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wieder gut gerüstet, um an sieben Tagen die Woche für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Einsatz zu sein, damit der Verkehr auf Sachsens Autobahnen im Winter möglichst störungsfrei rollen kann,“ so Staatsminister Morlok.

Die Autobahnmeisterei Chemnitz ist mit rund 140 Kilometern der A 4 und der A 72 für die längsten Autobahnabschnitte zuständig. Dazu gehören ein Autobahnkreuz, 23 Anschlussstellen, zwei Tank- und Rastanlagen sowie zwölf Parkplätze. Zwölf LKW, acht Kleintransporter, zwei Unimog, eine Randwallfräse und eine Schneefrässchleuder stehen zur Verfügung. Die Lager der Meisterei fassen derzeit insgesamt 3.650 Tonnen Salz. Ein weiteres Salzlager mit 500 Tonnen Kapazität nimmt die Autobahnmeisterei noch in diesem Jahr in Betrieb.

In der letzten Winterdienstsaison hat sich der Salzverbrauch auf den Autobahnen im Freistaat im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt: Kamen 2011/2012 rund 17.750 Tonnen Streusalz auf die Autobahnen, waren es 2012/2013 55.800 Tonnen. Der Winter 2012/2013 war gekennzeichnet von langanhaltenden Frostperioden und Schneefall bis Ende März.

Pressemitteilung SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr