Winterreifen: Zeit zu wechseln

In großen Schritten bewegen wir uns auf die kalte Jahreszeit zu.

Für alle Autofahrer heißt es nun wieder: Radwechsel!

Denn auch wenn in den vergangenen Jahren bei manch milden Winter kaum Schnee gefallen ist, sind Winterreifen doch unerlässlich.

In den vergangenen Tagen gab es in Sachsen bereits einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter mit unangenehm nasskaltem Wetter.

Schon jetzt beginnen viele Autobesitzer mit dem Wechsel auf die Winterräder.

Eine richtige Entscheidung gemäß der Faustregel „O bis O“ – von Oktober bis Ostern sollten Autofahrer ihr Fahrzeug mit Winterbereifung ausstatten.

Spätestens jedoch dann, wenn die Nachttemperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.

Denn auch wenn kein Schnee liegt, hat ein Winterreifen bei nasskalten Bedingungen bessere Hafteigenschaften als ein Sommerreifen.

Interview: Horst-Ulrich Barth, Fachabteilungsleiter Prüfwesen DEKRA Chemnitz

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es dennoch nicht.

Wenn man bei Schnee jedoch ohne Winterreifen unterwegs ist, droht ein Bußgeld von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Bei zusätzlicher Behinderung des Verkehrs erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro.

Die Winterreifen müssen als solche gekennzeichnet sein – am besten mit der Kennung „M+S“, die für „Matsch und Schnee“ steht.

Ebenfalls sollte die Winterbereifung in einem nicht zu abgenutzeten Zustand sein.

Interview: Horst-Ulrich Barth, Fachabteilungsleiter Prüfwesen DEKRA Chemnitz

In Fachwerkstätten ist ein Reifenwechsel bereits in wenigen Minuten erledigt.

Viele wechseln an ihrem Auto jedoch weiterhin selbst die Reifen.

Dabei sollte man allerdings nicht nur auf den richtigen Reifendruck achten.

Interview: Horst-Ulrich Barth, Fachabteilungsleiter Prüfwesen DEKRA Chemnitz

Ein ganzjähriges Fahren mit Winterreifen ist im Übrigen nicht zu empfehlen.

Der Bremsweg ist gegenüber Sommerreifen deutlich länger.

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