Wintersportgeräte bei Langfingern beliebt: Rund 300 Diebstähle 2012 in Sachsen

Für einige Wintersportler endete der geplante Ausflug in die weiße Pracht im vergangenen Jahr schon zu Hause. Wie das LKA Sachsen mitteilte, wurden 2012 genau 299 Diebstähle von Wintersportgeräten gemeldet. Spitzenreiter: Dresden. +++

Zu der Beute der Langfinger zählten aber nicht nur die guten alten Skier. Auch vor Schlitten, Bobs, Snowboards und Schlittschuhen machten die Diebe nicht halt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Straftaten in diesem Bereich um knapp fünf Prozent gestiegen.

Spitzenreiter im letzten Jahr war Dresden mit 89 Fällen, gefolgt von Leipzig mit 65 Diebstählen. Hier wurden Skier und co. zu 99 Prozent aus Kellern oder Garagen entwendet. Die Wintersporthochburg Oberwiesenthal im Erzgebirgskreis war logischerweise auch häufig betroffen. Hier wurden 32 Fälle gezählt.

Im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen gab das LKA Sachsen auch nochmal folgende Präventionstipps an alle Wintersportler heraus:

– Prägen Sie sich die Beschreibung Ihrer Ski ein! Notieren Sie sich vor allem die Serien- oder Herstellernummer Ihrer Ski samt Bindung!

– Stellen Sie Ihre Ski an der Skihütte nicht paarweise, sondern einzeln voneinander getrennt ab! Sie können Sie auch paarweise mit denen ihrer Begleiter mischen. Diebe nehmen sich nicht die Zeit, passende Skipaare zu suchen.

– Nutzen Sie Seilschlösser zum Anschließen!

– Deponieren Sie Ihre Ski/Snowboard immer im versperrten Skikeller Ihrer Urlaubsunterkunft bzw. in Ihrem Kraftfahrzeug und nutzen Sie unbedingt vorhandene Sicherheitseinrichtungen in Ihrer Unterkunft!

– Erstatten Sie im Falle eines Diebstahles unverzüglich Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle.

– Achten Sie beim Betreten der Skikeller und -abstellräume in den Unterkünften, wer zusammen mit Ihnen diese Räumlichkeiten betritt. Diebe gehen oft mit Personen, die tatsächlich im Hotel wohnen, in den Abstellraum und kundschaften den Sperrcode oder Schließmechanismus der gesicherten Skiständer aus.