Wintertrend 2012/2013 von wetter.net!

Die Winterprognosen, die in den letzten Tagen von staatlichen und privaten Wetterdiensten ausgegeben wurden, schwankten zwischen eiskaltem Extremwinter oder sogar Horrorwinter bis hin zu einem feuchten Mildwinter.

Meist basieren diese Aussagen nur auf einzelnen Phänomenen. „Beim Jahreszeitentrend von wetter.net fließen allerdings eine ganze Reihe von Faktoren ein, wie beispielsweise statistische Daten der letzten 100 Jahre, Sonnenaktivitäten, die nordatlantische Oszillation, der Golfstrom, Phänomene wie El Nino und La Nina. Insgesamt waren sehr große Datenmengen zu verarbeiten“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Wie angekündigt hat das Wetterportal wetter.net nun auch seinen ersten Wintertrend fertig gestellt. „Das Wird ein richtiger Chaos-Winter, der viel Abwechslung bereit hält und zeitweise richtig gefährlich werden kann“ kommentiert Wetterexperte Jung die ersten Ergebnisse.

Es gilt zu beachten: Es ist ein erster TREND- und keine klassische Wettervorhersage, wie wir diese für die nächsten drei bis fünf Tage aus dem Internet, Radio oder dem Fernsehen kennen und ist daher mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet“ so Jung. Leider wird das den Lesern, Zuschauern oder Hörern allzu oft unterschlagen.

Der Wintertrend von wetter.net nach Monaten:

Dezember: Der erste meteorologische Wintermonat fällt vielfach durchschnittlich, im Osten und Süden allerdings vielfach leicht zu kalt aus. Zur Monatsmitte könnte die russische Kältepeitsche mit Eis und Schnee zum ersten Mal so richtig intensiv zuschlagen. Ob das hochwinterliche Wetter allerdings bis Weihnachten durchhält ist unsicher, denn vom Atlantik drängen im letzten Monatsdrittel sehr wahrscheinlich einige Sturm- mitunter auch Orkantiefs nach Europa, die sehr milde Luft nach Deutschland bringen könnten. Weiße oder grüne Weihnachten – das wird sich wahrscheinlich erst auf den letzten Metern vor dem Fest entscheiden!

Januar: Der Januar würde nach aktuellem Stand eher durchschnittlich ausfallen. Er bringt zudem viel Niederschlag, der jedoch nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge und den Alpen als Schnee fällt. Generell werden in den Alpen auch diesen Winter wieder sehr gute Wintersportbedingungen erwartet. In den Niederungen riecht es den ersten Berechnungen zufolge nach einem Schmuddelwinter – gerade perfekt, um sich eine Erkältung nach der nächsten einzufangen!

Februar: In diesem Monat könnte das dicke Kältepolster über Sibirien abermals angezapft werden und weite Teile Europas mit kalter Luft überschwemmen. Diese zweite Kältewelle könnte noch heftiger als die Kältewelle im Dezember ausfallen. Nennenswerter Schneefall ist dabei vor allem in der West- und Südhälfte Deutschlands zu erwarten.

Einen in der Bilanz extrem zu kalten oder deutlich zu warmen Winter sehen die Berechnungen von wetter.net allerdings nicht.

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