Winzer in Sachsen erwarten sehr guten Ertrag

Dresden - Die Weinlese in Sachsen hat wegen der anhaltenden Wärme bereits Anfang August und damit früher als sonst begonnen. Die Winzer erwarten einen Ertrag von durchschnittlich 56,5 Hektoliter je Hektar. Das wäre der zweithöchste Ertrag seit 2000. Aus der Schätzung des Ertrags ergibt sich eine voraussichtliche Weinmosternte von 26.000 Hektolitern, teilte das Statistische Landesamt mit.

© Zuschauerfoto | Rolf Sandig

Ende August wurden repräsentativ sächsische Winzer nach einer ersten Schätzung des erwarteten Weinmostertrages befragt. Danach erwarten diese einen Ertrag von durchschnittlich 56,5 Hektoliter (hl) je Hektar (ha). Das wäre der zweithöchste Ertrag seit 2000. Dabei sind die Ertragserwartungen bei Weißmost mit 58,4 hl/ha deutlich höher als bei Rotmost mit 48,4 hl/ha. Aus den genannten Ertragsschätzungen und der Ertragsrebfläche von 462 ha ergibt sich eine voraussichtliche Weinmosternte von rund 26 100 hl.

Ob diese erwarteten Erntemengen realisiert werden, hängt auch entscheidend vom Witterungsverlauf bis zur Beendigung der Weinlese ab. Weitere Ernteschätzungen folgen im September und Oktober.

Artikel erstellt von: Franziska Wöllner