„Wir fahren nach Berlin!“ – RB Leipzig besiegt den HSV mit 3:1

Leipzig - Der Traum der Roten Bullen wird wahr. Im zehnten Jahr nach der Vereinsgründung ist RB Leipzig zum ersten Mal im Finale des DFB-Pokals.

 

Die Roten Bullen wurden von 4.400 mitgereisten RBL-Fans unterstützt. Bereits in der 12. Minute gingen die Leipziger durch einen Kopfball von Yussuf Pouslen in Führung. Doch dann ließen sie beste Chancen liegen und mussten zwischenzeitlich sogar ums Weiterkommen bangen. „Wir hätten nach 20 Minuten 2:0 oder 3:0 führen können“, meint Leipzigs Trainer Rald Rangnick.

In der 23. Minute hatte der Hamburger Bakery Jatta zum 1:1-Ausgleich getroffen. Durch dieses Tor wurden die Hamburger erst richtig warm, der RB spielte nun zu langsam und musste sich erst einmal wieder fangen. Nach dem Seitenwechsel ging es für die Roten Bullen wieder vorwärts, ausgerechnet ein Eigentor brachte den Roten Bullen eine Aussicht auf den Sieg. Der Hamburger Vasilije Janjicic traf in der 53. Minute bei einem Abwehrversuch ins eigene Tor.

 

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"Großartiger Einzug ins Finale"

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Darauf folgte ein 20-Meter-Kracher von Emil Forsberg in der 72. Minute, der den Einzug ins Endspiel perfekt machte. Rangnick analysiert: „Nach der Pause haben wir auf Raute im Mittelfeld umgestellt und souverän zu Ende gespielt. Letztlich ist der Einzug ins Finale natürlich großartig. Man kann nur den Hut vor der Entwicklung der Mannschaft ziehen."

Hamburgs Trainer Hannes Wolf ergänzt: „Nach dem 1:2 wurde es schwierig, RB konnte tiefer verteidigen und wir kamen nicht mehr durch. Insgesamt eine sehr gute Pokalrunde von uns, aber heute hätte alles zusammen müssen, um RB zu schlagen.“

Heute Abend entscheidet sich, wer der Endspielgegner der Roten Bullen am 25. Mai in Berlin sein wird. Im zweiten Halbfinalspiel treffen dann Bayern München und Werder Bremen aufeinander.