„Wir fordern Entlastung bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern“

Die neue Präsidentin des Deutschen Städtetages, Dr. Eva Lohse (CDU), fordert von Bund und Ländern u.a. die  Kostenübernahme für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den Kommunen. Der Deutsche Städtetag tagt im Moment in Dresden. +++

Auf der 38. Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Dresden ist Dr. Eva Lohse zur neuen Präsidentin gewählt worden. Am Schlusstag der dreitägigen Veranstaltung in der Messe mit mehr als 1000 Deligierten und Gästen wurde die CDU-Politikerin für zwei Jahre ins höchste Amt des größten kommunalen Spitzenverbandes gewählt.

Sie löst den bisherigen Präsidenten, den Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD) ab.

Zu den wichtigsten Forderungen der deutschen Städte gehört die finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern in Fragen der Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Interview mit der neuen Präsidentin des Deutschen Städtetages, Dr. Eva Lohse, im Video.

Seit 2013 war Lohse bereits Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages.

Sie ist seit dem Jahr 2002 Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein und gehört dem Präsidium des Deutschen Städtetages seit 2005 an.