„Wir wollen uns in der Liga etablieren.“ – Lok Leipzig mit Zuversicht vor Saisonauftakt

Am Samstag beginnt für den 1. FC Lok Leipzig das Abenteuer Regionalliga. Im Gegensatz zum Lokalrivalen RB Leipzig stapelt der Club aus Probstheida beim diesjährigen Saisonziel allerdings etwas tiefer. +++

Die Stimmung bei Lok Leipzig ist gelassen. Nichts zu spüren von einer möglichen Anspannung vor dem Auftakt zur ersten Regionalliga-Saison. Und dass, obwohl die Stirn von Trainer Marco Rose eigentlich ein paar Sorgenfalten aufweisen sollte. Denn wenn sein Team am Samstag gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin antritt, fehlen sechs Leipziger verletzungsbedingt.

Der Lok-Coach reagiert mit Zweckoptimismus. Man versucht, die fehlende Kräfte zu kompensieren und auch ohne einige Stammspieler einen guten Saisonstart hinzulegen. Die endgültige Kaderplanung von Trainer Marco Rose ist also nicht definiert. Genau so vage bleibt er dann auch beim Saisonziel seines Teams. Die Mannschaft formuliert das Ziel „Klassenerhalt“ da schon konkreter.

Einer dieser Bausteine zu eben jenem Ziel ist dabei natürlich das Derby gegen den Liga-Konkurrenten und Lokalrivalen RB Leipzig am 2. September. Die Mannschaft freut sich auf das Duell, denkt aber erst einmal von Spiel zu Spiel. Der Trainer sieht auch erstmal die Spiele gegen Berlin und Torgelow als wichtige Aufgaben.

Während des Trainings am Donnerstag war auf jeden Fall Lockerheit im Team zu spüren. Auch Rose war zu Scherzen aufgelegt. Und vielleicht ist das Rezept des Trainers am Ende genau das richtige: Die Stimmung im Team stets hoch halten, zu den richtigen Zeitpunkten aber die Zügel wieder anziehen. So kann es klappen mit dem Saisonziel „Klassenerhalt“.