Wirbel um Kraszewskimuseum Dresden: Stadt will Haus nun doch erhalten

Nachdem die Stadtverwaltung monatelang den Eindruck machte, das Kraszewski-Museum schließen zu wollen, sind die Chancen für eine Zukunft der deutsch-polnischen Kulturstätte nun gestiegen. +++

Die Diskussion um die Schließung des Kraszewskimuseums ist weiterhin brisant. Am Freitag haben nun auch die Vertreter polnischer Verbände aus Dresden ihrem Unmut gegenüber dem passiven Verhalten der Stadtverwaltung Luft gemacht.

Auf zahlreiche Angebote von polnischer Seite, das Haus zu erhalten, eine Neukonzeptionierung sogar finanziell zu unterstützen, wurde nicht reagiert.

Interview mit Iza Zielinska-Kalita, Vorstandsvorsitzende Polonia Dresden

Erst als die Schublade von Kulturbürgermeister Lunau vor lauter Willensbekundungen wohl schon überquellen musste, meldete sich die Stadt und bezeugte in einer Pressemitteilung vom 14. Juni doch Interesse an einer Zusammenarbeit.
Die Grünen freuen sich über dieses Umdenken, fordern nun aber auch konkrete Handlungen.

Interview mit Torsten Schulze (B90/Grüne), Stadtrat

Am 4. Juli soll es einen Runden Tisch mit Vertretern der Stadt und den polnischen Verbänden geben. Bis dahin sammeln die Befürworter des Museums fleißig Unterschriften.

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